Mit viel Akribie und Arbeitseifer hievte Domenico Tedesco den ​FC Schalke 04 zur Bundesliga-Vizemeisterschaft. Dass viel Arbeit auch enorm viel Kraft kostet, dürfte bekannt sein. Sportvorstand Christian Heidel verordnet seinem Übungsleiter eine strikte Arbeitspause.


Domenico Tedesco ist als total fußballverrückter Mensch bekannt, der sich nur selten eine Ruhepause gönnt. Bei allem Arbeitseifer kann eine solch ausgeprägte Lebensart auch negative Erscheinungen mit sich bringen. Bestes Beispiel: Ralf Rangnick.

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Soll sich eine Pause gönnen: Domenico Tedesco


Der 59-Jährige trat im September 2011 freiwillig beim FC Schalke 04 als Trainer zurück. Sein damaliger Wortlaut: „Ich habe keine Kraft mehr, euch das zu geben, was ihr von mir als Trainer braucht. Die Entscheidung ist mir unheimlich schwergefallen, doch ich brauche eine Pause. Ich wünsche euch den größtmöglichen Erfolg.“ ​Grund für seinen Rücktritt war damals eine Burnout-Erkrankung.


Da sich auch Tedesco nur selten Ruhepausen eingesteht, schreitet Schalkes Sportchef Christian Heidel ein, der ihm laut Sport Bild eine Art Arbeitsverbot auferlegt. Zwei Wochen soll die Pause betragen. „Ich habe ihm versprochen, ihn auch nur in absoluten Ausnahmefällen anzurufen“, sagt Heidel. Dem Bericht zufolge weilt Tedesco außerhalb Europas und kann nur unter einer geheimen Nummer erreicht werden – Zeit genug, um die Akkus aufzuladen.