​WM-Rekordtorschütze und Noch-DFB-Assistenztrainer Miroslav Klose ist nicht ganz einverstanden damit, wie Sandro Wagner mit seiner Nicht-Nominierung umgegangen​ ist. Klose hätte die Angelegenheit an Wagners Stelle anders gelöst, wie er nun gegenüber der Sport Bild verriet.


Das WM-Aus von Sandro Wagner und ​sein anschließender Rücktritt aus der Nationalmannschaft ist immer noch eins der Themen während der DFB-Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Russland. Nun hat sich Miroslav Klose zu Wort gemeldet, derzeit noch Assistenztrainer unter Joachim Löw.


Nachvollziehen könne er die Aussagen nicht, verriet Klose gegenüber der Sport Bild: "Ich weiß nicht, ob er falsch beraten wurde, das Ganze nur eine Trotzreaktion war. An seiner Stelle hätte ich die Sache erst einmal sacken lassen und dann gehandelt. Diese Konsequenzen hätte ich nie gezogen."


Klose wählt den Vergleich zu Mario Gomez, der 2014 als einer der letzten Streichkandidaten zu Hause bleiben musste. Es ist schwer, so eine Entscheidung zu akzeptieren. Aber ich kann sagen: Ich bin vom Typ her ganz anders. Wie bitter war es für Mario Gomez, 2014 nicht dabei zu sein? Und dann holte Deutschland auch noch den Titel", erklärte der zukünftige Bayern-Jugendtrainer. "Das war brutal, und dennoch hat er kein Wort über seine Nicht-Nominierung verloren. Das war eine ähnliche Entscheidung wie nun mit Wagner."