Amadou Haidara gilt als der aussichtsreiche Kandidat, um bei RB Leipzig die Nachfolge von Naby Keïta anzutreten. Das Werben um den Salzburger Starspieler gestaltet sich jedoch schwieriger als bisher gedacht. Die Österreicher stemmen sich vehement gegen den drohenden Abgang.


Dass Naby Keïta zum FC Liverpool wechselt, ist schon seit Monaten beschlossene Sache. Rund 60 Millionen Euro Ablöse streicht RB Leipzig für seinen abgewanderten Afrikaner ein. Geld, das in neues Personal investiert werden soll. ​Oben auf der Leipziger Wunschliste soll Amadou Haidara stehen.


Der 20-Jährige kommt wie Keïta überwiegend im zentralen Mittelfeld zum Einsatz und absolvierte für seinen Stammverein Red Bull Salzburg in der beendeten Saison 55 Pflichtspiele. In der Mozartstadt denkt man jedoch keinesfalls daran, Haidara nach Leipzig abzugeben.

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Amadou Haidara soll nach Leipzig wechseln


„Unser Plan ist, mit ihm in die neue Saison zu gehen. Er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns“, wird Salzburgs Sportchef Christoph Freund von den Salzburger Nachrichten zitiert. Beim Farmteam aus Österreich hoffen sie, nach der Vertragsverlängerung von Erfolgscoach Marco Rose (bis 2020) den Großteil der Leistungsträger halten zu können.


In der Causa Haidara ist das letzte Wort aber wohl nicht gesprochen. Der Fokus des Getränkeherstellers Red Bull liegt klar auf ​RB Leipzig. Sollte sich das Imperium aus Fuschl am See zu Wort melden, haben sie Salzburger Verantwortlichen bezüglich eines Wechsels wenig entgegenzusetzen.