In Eppan (Südtirol) bereitet sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf die anstehende ​Weltmeisterschaft in Russland vor. Nominiert für das Trainingslager wurde unter anderem Niklas Süle, der in Bezug auf seiner endgültigen WM-Einladung positiv gestimmt ist.


Neunmal zog sich Niklas Süle bis dato das Trikot der deutschen Nationalmannschaft über. Während der Innenverteidiger in seinem ersten Jahr beim ​FC Bayern stolze 42 Pflichtspiele absolvierte, plant er unterdessen seinen Durchbruch bei der DFB-Elf. Vier Kandidaten werden den vorläufigen Kader noch verlassen müssen.


„Also, um jetzt nicht mit einer diplomatischen Antwort auszuweichen: Natürlich gehe ich davon aus, dass ich in Russland dabei bin“, schätzt Süle seine WM-Chancen im Sport1-Interview positiv ein. „Trotzdem bin ich mir völlig bewusst darüber, dass wir sehr viele starke Spieler auf dieser Position haben. Am Ende entscheidet der Trainer, das respektieren alle Spieler im Team.“


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Niklas Süle spielt um sein erstes großes Turnier


Mit seinen Teamkollegen Mats Hummels und Jérôme Boateng verfügt der deutsche Kader über starke Konkurrenz. Süle zollt jedoch nicht nur seinen erfahrenen Münchner Mitspielern Respekt. „Matthias Ginter, Antonio Rüdiger, Jonathan Tah - da hat der Trainer die Qual der Wahl, wen er vorne sieht“, fügt der Bayern-Überflieger an.


Süle weiß, dass er sich aufgrund seiner ersten starken Saison bei den Bayern ​nicht verstecken muss. Hinter ihm liege ein sehr gutes Jahr, bilanziert er. In diesem Jahr habe er seine eigenen Erwartungen übertroffen – weil er selbst, als alle Spieler fit waren, gespielt habe. „Darum bin ich gut drauf“, so der 22-jährige ehemalige Hoffenheimer.