Marco Rose, der vor der Verpflichtung von Lucien Favre immer wieder mit dem BVB in Verbindung gebracht wurde, verlängert seinen Vertrag bei RB Salzburg und wird somit auch in der kommenden Saison für den österreichischen Meister an der Seitenlinie stehen.


Wie RB Salzburg auf seiner offiziellen Vereinswebseite bekannt gab, hat Cheftrainer ​Marco Rose seinen ursprünglich noch bis 2019 gültigen Vertrag nach dem Gewinn der Meisterschaft in der österreichischen Bundesliga um ein weiteres Jahr bis zum Sommer 2020 verlängert. 



Der Deutsche wird den Salzburgern somit voraussichtlich auch weiterhin erhalten bleiben, obwohl er zuletzt mehrfach ​in den Fokus von Borussia Dortmund geraten sein soll, bevor Lucien Favre verpflichtet wurden. Die Schwarz-Gelben waren auf der Suche nach einem Nachfolger für den Österreicher Peter Stöger, dessen Zusammenarbeit wie angekündigt mit Ablauf der Saison endete. Auch Eintracht Frankfurt sowie sein Heimatklub RB Leipzig galten Medienberichten zufolge zwischenzeitlich als mögliche neue Arbeitgeber für den gebürtigen Sachsen.


Marco Rose ist seit 2013 Trainer bei RB Salzburg. Nachdem er zunächst die U16 und die U18 betreute, machte er im Vorjahr mit dem Gewinn der UEFA Youth League mit Salzburgs U19 erstmals über die Landesgrenzen hinaus auf sich aufmerksam. Seit Juni 2017 ist der 41-Jährige Chefcoach der ersten Mannschaft. Mit ihr kassierte er in 62 Pflichtspielen bislang nur fünf Niederlagen, schaffte es neben dem Meistertitel in Österreich bis ins Pokalfinale des ÖFC-Cups sowie ins Halbfinale der Europa League.