Julian Schieber hatte in den vergangenen Jahren mit teils schweren Knieverletzungen zu kämpfen, die ihn immer wieder aus der Bahn warfen. Zuletzt präsentierte sich der Angreifer jedoch spielfit, was FCA-Coach Manuel Baum bestätigt.


Wenige Tage nach der Bekanntgabe seines Abschieds von ​Hertha BSC gab der FC Augsburg die Verpflichtung von Julian Schieber bekannt. In der Fuggerstadt soll der Angreifer zu alter Stärke zurückfinden – und im Besonderen die verbesserungswürdige Chancenverwertung der ​Augsburger aufhübschen.


„Es ist schon so, dass wir extrem viele Großchancen hatten. Das Verhältnis zwischen Toren und Chancen, da wollen wir uns unbedingt verbessern“, gibt Trainer Manuel Baum gegenüber dem kicker zu Protokoll. Mit Schieber habe man einen Spieler, der eine gewisse Spielintelligenz mitbringe, aber auch Physis. „Er passt zu der Art, wie wir Fußball spielen, ganz gut.“ 


Wegen zweier Knorpelschäden verpasste Schieber in seinen vier Jahren bei Hertha BSC den Großteil der Spiele und kam lediglich auf 51 Einsätze für die 'Alte Dame'. Zum Ende der Saison kam er jedoch auf drei Kurzeinsätze. Baum: „Er hat im letzten halben Jahr nur eine Trainingseinheit aussetzen müssen. Ansonsten konnte er immer trainieren. Er ist in einem fitten Zustand.“


​An Augsburg hat sich Schieber vorerst bis 2021 gebunden. Baum freut sich über eine weitere Alternative in der Offensive – vor allem aufgrund Schiebers Flexibilität. „Meiner Meinung nach kann er auf der Neun spielen, auf der Zehn und auf den Außen, eingerückt“, so Baum. „Das sind die vier Positionen, auf denen er uns sehr gut helfen kann.“