Der Wechsel von Thomas Delaney nach England rückt näher. Werder-Manager Frank Baumann verhandelt bereits mit einem Klub aus der Premier League. Delaneys Abgang lässt sich wohl nicht mehr verhindern - nach einer überzeugenden WM könnte Werder finanziell profitieren.


Die Zeichen bei Thomas Delaney und ​Werder Bremen stehen auf Abschied. Der dänische Mittelfeld-Motor besitzt an der Weser zwar noch einen Vertrag bis 2021, könnte aber nach nur eineinhalb Jahren den Abflug machen. Delaney ist heiß begehrt - nicht nur in der Bundesliga (BVB, Schalke), sondern ​vor allem auch in der Premier League, dem ​erklärten "Wunschtraum" des 26-Jährigen.


Die Erfüllung dieses Traumes rückt nun offenbar immer näher. "Es ist so, dass sich der ein oder andere interessierte Klub bezüglich eines Wechsels gemeldet hat. Wir sind in Gesprächen“, bestätigte Werder-Manager Frank Baumann der Bild. Der hatte schon zuvor zugegeben: "Wir können nicht ausschließen, dass Thomas uns verlässt.“ Wie die Bild ebenfalls berichtet, soll es sich dabei konkret um einen Klub von der Insel handeln.

Die Gespräche dürften sich aber noch etwas hinziehen. "Wir sind ganz entspannt, haben keinen Zeitdruck“, erklärte Baumann. Delaneys Marktwert wird derzeit laut transfermarkt.de auf 7,5 Millionen Euro taxiert. Werder will aber wohl deutlich mehr als die zuletzt kolportierten 15 Millionen Euro Ablöse für den dänischen ​WM-Fahrer einnehmen. Spielt Delaney ein gutes Turnier in Russland, dürfte das den Preis noch einmal deutlich nach oben treiben. 

1. FSV Mainz 05 v SV Werder Bremen - Bundesliga

Letztes Spiel im Werder-Trikot? Delaney (l.) könnte am 34. Bundesligaspieltag in Mainz seine Abschiedsvorstellung gegeben haben.



In Gruppe C mit Favorit Frankreich und den Außenseitern Peru und Australien besitzen die Dänen beste Chancen auf den Sprung ins Achtelfinale. Delaney dürfte dabei im Team von Nationaltrainer Age Hareide gesetzt sein. "Wenn das Turnier mich zu einem besseren Spieler macht und das Interesse an mir steigen lässt, werde ich versuchen, diese Chance zu ergreifen“, erklärte der 26-Jährige gegenüber der Deichstube und deutete damit seinen Abschied aus Bremen mehr als nur an.