Seit einigen Tagen ist bekannt, dass die Verantwortlichen von ​RB Leipzig mit einer Verpflichtung von Abwehrspieler Marcelo Saracchi liebäugeln. Der Uruguayer dürfte allerdings teurer werden als gedacht: Wie nun vermeldet wird, habe River Plate die geforderte Ablösesumme noch einmal erhöht.


Nach dem ​Kreuzbandriss von Marcel Halstenberg im Januar war der Brasilianer Bernardo der einzige angestammte Linksverteidiger, der RB Leipzig noch zur Verfügung stand. Nachdem Rechtsverteidiger Lukas Klostermann immer wieder auf die linke Seite versetzt wurde, scheinen die Verantwortlichen der Sachsen auf dieser Position nachlegen zu wollen und haben laut einem Bericht des argentinischen Fernsehsenders TycSports ein Auge auf Marcelo Saracchi von River Plate geworfen.


Der 20-Jährige absolvierte in der abgelaufenen Saison 16 Partien in der argentinischen Primera Division, hinzu kommen fünf Einsätze in der Copa Libertadores. Erst im vergangenen Sommer verpflichtete der 13-fache argentinische Meister Saracchi für etwa 2,1 Millionen, scheint allerdings nicht abgeneigt, ihn nun für eine deutlich höhere Summe ziehen zu lassen. Wie ​​Goal berichtet, ist in dem bis 2021 gültigen Vertrag eine Ausstiegsklausel über 16 Millionen Euro festgeschrieben, doch die Leipziger werden aller Voraussicht nach eine etwas geringere Summe zahlen müssen.

Die neueste Offerte liege bei elf Millionen Euro, doch der Verein verlangt offenbar mehr. Wie TyC Sports vermeldet, fordere River Plate 12,5 Millionen Euro, um die zuvor gebotene Summe netto zu erhalten. Bislang blieb es in Leipzig auf dem Transfermarkt ruhig, doch neben ​Amadou Haidara​​Nordi Mukiele und ​Tyler Adams ist Saracchi bereits der vierte Spieler, der in den kommenden Wochen als Neuzugang präsentiert werden könnte.