​​Emil Forsberg legte beiRB Leipzig eine für seine Verhältnisse eher durchwachsene Spielzeit hin. Dennoch soll der Schwede bei mehreren internationalen Topklubs ganz oben auf dem Wunschzettel stehen. Zwar schob Sportdirektor Ralf Rangnick zuletzt allen Wechselgerüchten vermeintlich einen Riegel vor, dennoch soll der Berater des Angreifers, Hasan Cetinkaya, offenbar bereits Gespräche mit potenziellen Abnehmern geführt haben.


Dem schwedischen Nationalspieler gelangen in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend in 33 Einsätzen nur neun direkte Torbeteiligungen. Dennoch würden die Sachsen den Offensivspieler gerne weiterhin in ihren Reihen behalten. Der Vertrag des Linksaußen läuft noch bis zum Sommer 2022 und daher dürfte ein Transfer nur für viel Geld über die Bühne zu bringen sein.

Dieser Umstand soll mehrere internationale Spitzenklubs jedoch nicht davon abhalten, ihre Fühler auszustrecken. Unter den Interessenten sollen unter anderem der FC Arsenal, Atletico Madrid und Juventus Turin sein. Das schwedische Sportportal Expressen will nun in Erfahrung gebracht haben, dass Forsberg-Berater Hasan Cetinkaya bereits erste Sondierungsgespräche geführt hat.


Eigentlich hatte Bullen-Chef Ralf Rangnick zuletzt unmissverständlich gegenüber dem kicker klar gemacht, dass Forsberg auch in Zukunft für den Ostklub auflaufen wird. "Emil Forsberg bleibt. Wenn es nach mir geht, und in den letzten sechs Jahren ging es in diesem Verein auch nach mir, wird er hier spielen", so der 59-Jährige. Dem neuen Bericht zufolge sollen die Sachsen jedoch nun ab einer Summe von 54 Millionen Euro einen Transfer in Erwägung ziehen. Denkbar sei jedoch aber auch, dass der Stürmer seinen Vertrag unter besseren Konditionen erneut verlängert.