MAINZ, GERMANY - MAY 12: Head Coach Sandro Schwarz of Mainz smiles prior to the Bundesliga match between 1. FSV Mainz 05 and SV Werder Bremen at Opel Arena on May 12, 2018 in Mainz, Germany. (Photo by Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images)

Mainz sortiert aus: Die Abschussliste der Nullfünfer

Beim Fußball-Bundesligisten Mainz 05 steht im Sommer ein größerer Umbruch ins Haus. Zahlreiche Akteure sollen laut Bild die Nullfünfer verlassen oder bei einem anderen Klub Spielpraxis sammeln. „Ich bin Fan eines kleinen Kaders“, kommentiert Trainer Sandro Schwarz.

1. Aaron Seydel

Vor kurzem deutete Manager Rouvern Schröder an, den baumlangen Angreifer wieder zurückholen zu wollen. Die Ausleihe zu Holstein Kiel bewährte sich, in Norddeutschland überzeugte Seydel mit zwei Toren und vier Vorlagen. Vorerst dürfte er im 05-Kader stehen. 

2. Gaetan Bussmann

Die Ausleihe zum SC Freiburg war zum Vergessen. Bussmann kam in der vergangenen Saison kein einziges Mal in der Bundesliga zum Einsatz. Der Linksverteidiger wird aller Voraussicht nach verkauft. 

3. Kenan Kodro

Ausgeliehen an Grasshoppers Zürich verrichtete er einen guten Job. Für die Hoppers traf Kodro in 14 Spielen immerhin siebenmal. Eine Zukunft am Bruchweg dürfte er trotz allem nicht haben. 

4. Besar Halimi

Halimi war ebenfalls verliehen. Bei Bröndby IF in Kopenhagen brachte der Offensivspieler eine starke Saison hinter sich, in der er in 38 Pflichtspielen achtmal selbst traf und sechs Tore seiner Mitspieler auflegte. Ein Verbleib in Dänemark scheint durchaus möglich. 

5. José Rodriguez

Der ehemalige U21-Nationalspieler Spaniens verletzte sich am Knie und spielte daraufhin bei Leihklub Maccabi Tel Aviv keine Rolle mehr. Auch in Mainz hat der 23-Jährige höchstwahrscheinlich keine Zukunft mehr. 

6. Devante Parker

Nach starkem Beginn beim SKN St. Pölten zog sich Parker einen Kreuzbandriss zu. Vorerst kehrt er nach Mainz zurück, um sich dort wieder auf Vordermann zu bringen. Was danach kommt, ist offen. 

7. Jannik Huth

Bei Sparta Rotterdam kam Huth auf 14 Einsätze in der Liga. In Mainz hat er gegen René Adler keine Chance im Kampf um den Posten als Nummer eins. Huth wird entweder erneut verliehen oder sucht sich im Sommer einen neuen Arbeitgeber.