​Zur Saison 2016/17 war Filip Kostić für eine HSV-Rekord-Ablöse in Höhe von 14 Millionen Euro vom VfB Stuttgart in die Hansestadt gewechselt. Wenn es nach den Verantwortlichen des einstigen Bundesliga-Dinos geht, konnte der 21-fache Nationalspieler Serbiens diese Summe aber nie mit Leistung zurückzahlen. Wie die Hamburger Morgenpost nun berichtet, plant Kostić den Abgang. In diesem Kontext meldete sich dessen Berater zu Wort.


65 Spiele bestritt Kostić für den​ Hamburger SV im Laufe von zwei Spielzeiten. Neun Tore konnte er für die Norddeutschen in dieser Zeit gerade einmal erzielen. Am Abstieg des HSV konnte auch er letzten Endes nichts ändern. Nun scheint sich das Kapitel HSV für den 25-Jährigen offenbar zu schließen.


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"Er will den HSV und Hamburg verlassen" - Kostićs Zeit beim HSV neigt sich dem Ende zu


"Filips Wunsch ist klar", äußert sich Stefan Kostić, Bruder und Berater des HSV-Akteurs zu dessen Zukunft. "Er will den HSV und Hamburg verlassen. Diese Entscheidung haben wir für uns getroffen." Während die Hamburger nun also auf eine hohe Ablösesumme pochen, die sie im Zuge der Zweitklassigkeit auch brauchen, wird sich der Serbe nach seinem Urlaub im österreichischen Bad Waltersdorf aufhalten, wo er sich mit seinen Landsmännern auf die anstehende WM vorbereitet.


Wo es den Offensivmann indes hin verschlagen könnte, das sei noch völlig offen, lässt sich den Worten seines Bruders entnehmen. "Noch ist es schwer, Prognosen abzugeben, wohin Filips Weg führen soll. Aber wir arbeiten hart daran und werden eine Lösung finden. Wir wissen auch, dass die WM eine sehr gute Bühne ist." Eine gute Weltmeisterschaft der Serben, verbunden mit einer guten Leistung von Kostić, würde also Interessenten anlocken, was einerseits Kostić zu Gute kommen würde, andererseits Geld in die klammen Kassen des HSV spülen könnte. Mit der serbischen Auswahl trifft der Flügelspieler auf Costa Rica (17. Juni), die Schweiz (22. Juni) und Brasilien (27. Juni).