​Branimir Hrgota kam in der vergangenen Bundesliga-Saison, einer erfolgreichen Saison der Frankfurter Eintracht, die mit dem Pokalsieg und der Qualifikation für die Europa League endete, selten zum Einsatz. Weniger als 330 Spielminuten sammelte der Schwede in allen Wettbewerben. Wie dessen Berater nun klarstellte, ist eine Rückkehr in seine Heimat zumindest kein Thema, so footballdirekt (via Ligainsider).


Der dreimalige Nationalspieler der schwedischen Fußballauswahl kann mit seiner Entwicklung bei ​Eintracht Frankfurt nicht zufrieden sein. Der Mittelstürmer wurde vom künftigen Bayern-Trainer Niko Kovać in der Bundesliga lediglich sechs Mal berücksichtigt. Hrgota, der zum 1. Juli 2016 von Borussia Mönchengladbach an den Main gewechselt war, konnte weder Tore noch Torvorlagen zum Erfolg der SGE beisteuern.

Eintracht Frankfurt - Team Presentation

"Warten ab, was der neue Trainer sagt" - der Berater von Hrgota macht dessen Zukunft auch von SGE-Coach Adi Hütter abhängig.


Wie Hrgota-Berater Drazan Gilja klarstellte, ist ein vorzeitiger Vorabschied vor Beginn der neuen Saison allerdings kein Thema. "Ein neuer Trainer kommt im Juli und dann starten alle Spieler bei null. Wir warten ab, was der neue Trainer sagt", so dieser. Die Hoffnungen ruhen also auf dem Österreicher Adi Hütter, der Hrgota mehr in seine Planungen miteinbeziehen soll und dafür auch ein System mit zwei Stürmern in Erwägung ziehen könnte. "Vielleicht passt Branimir in sein System und seine Taktik?", so die Hoffnung des Beraters, der gleichzeitig auf die Europa-League-Teilnahme und die gestiegene Belastung der Eintracht zur neuen Spielzeit verweist, welche einen breiteren Kader notwendig macht.


Ein Angebot aus der Heimat Schweden liege für Hrgota indes derzeit nicht vor. Doch Interessenten seien dennoch vorhanden, ließ der Agent durchblicken. "Wir haben einige Anfragen von Klubs aus Deutschland, aber auch aus Belgien und Frankreich. Aber wir haben ihnen gesagt, dass wir warten wollen." Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Situation des 25-Jährigen in Hessen entwickeln wird. Der Vertrag des Angreifers läuft noch bis zum 30. Juni 2019.