Ralf Fährmann hoffte bis zuletzt auf einen Anruf von Joachim Löw und eine Berufung in den vorläufigen WM-Kader. Trotz einer starken Saison verzichtete der Bundestrainer auf 29-Jährigen. Der Vize-Meister nutzt die Sommerpause für einen längst fälligen Eingriff an der Nase.


Ralf Fährmann muss sich einer längst überfälligen Nasen-OP unterziehen. "Ich lasse mich Ende Mai an der Nase operieren. Die Probleme mit der Atmung durch die Nase habe ich schon seit meiner Geburt“, erklärte der 29-Jährige gegenüber FunkeSport„Es ist nicht nur die Nase an sich kaputt, auch die Muschel, es ist alles kaputt. Ich wollte das schon seit Jahren operieren lassen, bin aber nie so richtig dazu gekommen.“

FC Schalke 04 v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Zum Trainingsstart kann Tedesco (Foto) mit Fährmann rechnen 


Der Keeper leidet bereits sein ganzes Leben an Atemproblemen. „Ich kenne das mit den Nasenproblemen gar nicht anders, bei mir ist es schon seit dem Kindesalter so, dass ich keine Luft durch die Nase bekomme. Wenn ich ausschließlich durch die Nase atme, dann zieht sich alles zusammen. Wenn man mir den Mund zuhalten würde, würde ich vermutlich ersticken“, verriet Fährmann. 


Zwei Mal brach sich der gebürtige Chemnitzer in seiner Fußballlaufbahn die Nase. Fährmann erhofft sich von dem Eingriff, dass sich seine Probleme beheben lassen und er wieder befreit atmen kann. Die Ärzte verordnen dem Torhüter ein Sportverbot von zwei bis drei Wochen. Der Trainingsstart am 1. Juni ist derweil nicht gefährdet. „Mitte oder Ende Juni geht es noch zehn Tage irgendwo an den Strand, wahrscheinlich auf die Seychellen. An einen Ort, wo man eine Garantie für gutes Wetter hat.“