​Der serbische Fußballverband hat am Donnerstag den vorläufigen 27er Kader für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland bekannt gegeben. Fünf Namen kommen aus der Bundesliga. Bis zum 4. Juni wird Trainer Mladen Krstajic seinen Kader auf 23 Spieler verkürzen.


Neben den bekannten Namen Nemanja Matic, Branislav Ivanovic, Aleksandar Kolarov und Lazio-Durchstarter Sergej Milinkovic-Savic, schafften es in die Liste Newcomer wie Milan Rodic und Nemanja Radonjic. Im Kader sind zudem fünf Spieler aus der Bundesliga vertreten, zwei davon vom Pokalsieger Eintracht Frankfurt. Luka Jovic und Mijat Gacinovic haben gute Chancen, sich für den endgültigen Kader zu empfehlen. 

Schalkes Matija Nastasic zog sich gegen Ende der Saison einen Kreuzbandriss zu, wurde jedoch trotzdem nominiert. Bis zum Turnierbeginn hoffen die Verantwortlichen auf seine Genesung. Mit Werder-Verteidiger Milos Veljkovic bietet sich jedenfalls eine gute Alternative an. 


Und trotz einer persönlich schwachen Saison wird auch Filip Kostic mit der ​serbischen Nationalmannschaft wahrscheinlich nach Russland reisen, nachdem er für den vorläufigen Kader nominiert wurde. Beim Hamburger SV wird man sich darüber freuen, wenn der Flügelspieler im Sommer auf sich aufmerksam machen kann und somit nach dem Abstieg eine akzeptable Ablösesumme bei einem Verkauf generiert. 


Serbien wird bei der WM in der Gruppe E gegen Brasilien, Schweiz und Costa Rica antreten. Realistische Chancen auf das Weiterkommen mit dem zweiten Platz hinter Brasilien kann man sich also durchaus ausrechnen.