​Lewis Holtby wird dem Hamburger SV trotz des Abstiegs in die 2. Liga treu bleiben. Der 27-Jährige verlängerte seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag um vorerst ein weiteres Jahr. Damit nimmt der Mittelfeldspieler beim Projekt Wiederaufstieg eine zentrale Rolle ein.


Um weiter für den HSV aufzulaufen, nahm Holtby laut verschiedenen Medienberichten sogar deutliche Gehaltseinbußen in Kauf. Statt der bisherigen 3,5 Millionen Euro pro Jahr soll der Linksfuß künftig weniger als zwei Millionen Euro verdienen. "Materielle Dinge haben in meinem Leben keine Priorität. Ich bin kein Geld-Geier", hatte Holtby unlängst erklärt - nun hat er seinen Worten auch Taten folgen lassen.

"Für mich war schnell klar, dass ich beim HSV bleiben möchte. Die vergangenen Wochen waren hart, aber wir sind als Mannschaft und mit den Fans zu einer richtigen Einheit zusammengewachsen", erklärte Holtby nach seiner Unterschrift. "Ich habe diesen Verein in den vergangenen vier Jahren mit vollen Emotionen gelebt und werde dies auch in Zukunft weiter tun. Nun wollen wir die neuen Aufgaben mit voller Motivation angehen. Ich bin glücklich, dass es mit der Vertragsverlängerung geklappt hat."


Für den Verbleib des ehemaligen Schalkers ist in erster Linie HSV-Coach Christian Titz verantwortlich, der Holtby bereits seit vielen Jahren kennt und ihn wieder in Topform brachte. Seit der Ankunft des 47-Jährigen zählte Holtby stets zur Stammelf der Rothosen und konnte fünf Treffer in acht Bundesligaspielen beisteuern. Diese Torgefährlichkeit wünscht sich der Dino auch im Unterhaus.