Die Zukunft von Sokratis wurde noch immer nicht final geklärt, doch ein Abgang scheint weiterhin eine ernsthafte Option für den griechischen Innenverteidiger von Borussia Dortmund zu sein. ​Seit geraumer Zeit gilt Arsenal London als Favorit auf eine Verpflichtung des 29-Jährigen, allerdings zeigte zuletzt auch Manchester United deutliches Interesse. Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtet, scheinen die 'Red Devils' im Rennen um Sokratis ernst zu machen.


Seit 2013 spielt Sokratis für Borussia Dortmund, ​doch nach fünf gemeinsamen Jahren stehen die Zeichen mehr denn je auf Trennung. Die Gespräche über eine Verlängerung des bis 2019 gültigen Vertrages des Innenverteidigers liegen auf Eis, seit Wochen wird über einen möglichen Transfer spekuliert, um die Chance auf Millionen-Einnahmen zu nutzen. Nach dem jüngsten Dortmunder Testspiel ​während der USA-Tour gegen Los Angeles FC antwortete Sokratis auf die Frage, ob er auch in der kommenden Saison für den BVB spielen würde, laut einem Bericht der WAZ lediglich mit: "Nächste Saison ist nächste Saison" - ein klares Bekenntnis sieht anders aus.

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Aufgrund dessen scheint ein Wechsel ins Ausland nur eine Frage der Zeit, zumal allen voran Spitzenvereine aus England am 29-Jährigen interessiert sind. So wirbt neben Arsenal auch ​Manchester United um die Dienste von Sokratis - und zwar immer heftiger: Der englische Rekordmeister hat WAZ-Informationen zufolge seine Bemühungen deutlich intensiviert und wolle eine Verpflichtung in den kommenden Wochen in Angriff nehmen. Trainer Jose Mourinho sieht trotz der Vizemeisterschaft hinter Manchester City einige Baustellen und ist darum bemüht, vor allem in der Abwehrreihe noch die ein oder andere Verstärkung zu verpflichten, weshalb auch ​Leonardo Bonucci ein Kandidat in Manchester sein soll. 


Währenddessen scheint in ​Felix Uduokhai​ möglicherweise bereits ein Nachfolger festzustehen. Der 20-Jährige wechselte erst vor der abgelaufenen Saison für eine Million Euro von 1860 München zum ​VfL Wolfsburg, wusste in seinen 19 Bundesliga-Einsätzen allerdings zu überzeugen und hat sich bereits bei mehreren Top-Klubs in den Fokus gespielt. Der Vertrag des 1,92 Meter großen Abwehrspielers läuft allerdings noch bis 2022, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. Zudem dürfte ​Jörg Schmadtke, der kürzlich als neuer Geschäftsführer Sport in Wolfsburg vorgestellt wurde, kein Interesse daran haben, das Abwehr-Juwel ziehen zu lassen. Somit dürfte man gespannt verfolgen, wie sich das Geschehen auf dem Transfermarkt weiterentwickelt.