​​Werder Bremen hat mit Yuya Osako, Kevin Möhwaldt und mutmaßlich auch Martin Harnik (​wir berichteten) bereits drei neue Spieler für die kommende Saison geholt. So schnell ging es bei den Hanseaten in den vergangenen Jahren nicht, vor allem wenn man bedenkt, dass die abgelaufene Spielzeit gerade einmal eineinhalb Wochen zurückliegt. Doch dieses Jahr ist es anders - das weiß auch Werder-Boss Marco Bode.


"Es ist ein Zeichen dafür, dass gewisse Dinge gut funktionieren. Dass wir aus uns selbst heraus ein Stück wachsen konnten. Natürlich auch dank des Marktes und der deutlich erhöhten Fernsehgelder. Das Geld investieren wir in den Kader, und das zeigt, dass wir mutig sind", erklärte er gegenüber MeinWerder.


Geld schießt keine Tore


Viel Geld investieren - und das trotz der Tatsache, dass man im Winter bereits sieben Millionen Euro für Milot Rashica ausgegeben hat. Werder kann es und das liegt vor allem daran, dass man in den letzten Jahren viel gespart hat, nicht zu voreilig bei Transfers war und gute Spieler für viel Geld abgegeben hat. Doch das muss nicht mehr unbedingt sein, wie Bode betonte: "Geld schießt keine Tore. Wir brauchen eine starke Mannschaft. Und deshalb sollte das nie passieren. Am liebsten wäre mir, wir verkaufen niemanden aus diesem Gerüst. Das wird vermutlich schwierig sein, aber es ist ganz wichtig, einen erfolgreichen Kader, eine Achse zusammenzuhalten. Natürlich muss man akzeptieren, dass ein Spieler sagt, dass er bei einem Champions-League-Klub spielen will, und Werder ist das im Moment noch nicht."


Drei, in Deutschland bekannte, Namen wurden nun also schon an die Weser geholt. Dabei war jetzt aber noch kein Spieler der Marke "Max Kruse" bei. Das könnte jedoch noch kommen, muss aber nicht. "Ich weiß nicht, ob Frank einen ähnlichen Transfer noch aus dem Hut zaubert", ließ der Aufsichtsratchef der Grün-Weißen wissen und ließ den Werder-Fans damit zumindest noch ein klein wenig Hoffnung.