​Zwar konnte auch ​Lewis Holtby den ersten Bundesliga-Abstieg des Hamburger SV nicht verhindern, dennoch war der Deutsche unter dem neuen Trainer Christian Titz eine der positivsten Überraschungen der Rückrunde. Klar, dass die Hanseaten daher unbedingt mit ihrem Mittelfeldspieler verlängern wollen. Angeblich sollen sich nun Spieler und Verein auf einen neuen Vertrag geeinigt haben, bei dem der 27-Jährige auf viel Geld verzichtet. Auch bei seinem Teamkollegen Aaron Hunt sieht es derzeit nach einem Verbleib im hohen Norden aus.


Noch vor einer Woche sprach vieles dafür, dass Holtby und der einstige 'Bundesliga-Dino' in Zukunft getrennte Wege gehen. Aufgrund des Abstiegs in die Zweitklassigkeit ist der HSV dazu gezwungen, die Personalkosten drastisch zu reduzieren und der dreifache deutsche Nationalspieler ist bislang einer der Topverdiener bei den Hamburgern. Auch potenzielle Abnehmer sollen bereits ihr Interesse bekundet haben.

Wie die Hamburger Morgenpost nun aber erfahren haben will, sollen sich der Traditionsverein und der zentrale Mittelfeldspieler angenähert und sich bereits handelseinig erklärt haben. Demnach plane man damit, Holtby mit einem neunen Einjahresvertrag auszustatten. Bislang verdiente der Blondschopf satte 3,5 Millionen Euro im Jahr. 


Am Mittwoch erklärte er jedoch bereits der Sport Bild, dass er "kein Geld-Geier" sei und materielle Dinge in seinem Leben "keine Priorität" hätten. Diesen Aussagen entsprechend ist er nun dem Vernehmen nach bereit, sich bei seinem neuen Arbeitspapier mit weniger als zwei Millionen Euro jährlich zufrieden zu geben.

Laut Informationen der Hamburger Morgenpost soll auch Aaron Hunt daran interessiert sein, dem HSV treu zu bleiben. Angeblich soll der 31-Jährige aber im Gegensatz zu Holtby darauf pochen, für mindestens zwei Jahre zu verlängern. Auch er wäre bereit, deutlich unter zwei Millionen Euro jährlich zu kassieren, will aber, bevor er sich auf die 'Rothosen" festlegt, wissen, mit welchem Personal und welchem Konzept sein derzeitiger Arbeitgeber die Mission des sofortigen Wiederaufstiegs angehen wird.


Da auch er unter Christian Titz zuletzt aufblühte und der Cheftrainer auch in der kommenden Saison die Geschicke der Hanseaten leiten wird, spricht jedoch auch hier vieles dafür, dass man auf einen gemeinsamen Nenner kommt.