Am Ende ging alles schneller als erwartet: Bis 2021 hat sich Julian Schieber an den FC Augsburg gebunden. Der Stürmer erläutert seinen Wechsel in die Fuggerstadt, der kurioserweise auf der Urlaubsinsel Mallorca Formen angenommen hat.


Rund zwei Wochen ​nach seiner offiziellen Verabschiedung bei Hertha BSC fand Julian Schieber im FC Augsburg einen neuen Arbeitgeber. Der FCA sicherte sich die Dienste des Angreifers vorerst für drei Jahre. Bei den oberbayrischen Schwaben will der verletzungsanfällige Stürmer an alte Zeiten anknüpfen.

Schieber befand sich kurz vor dem Abflug in den Sommerurlaub nach Thailand. „Eigentlich hatte ich nicht geplant, mich davor noch festzulegen“, erklärt der 29-Jährige im kicker. „Aber der FCA hat sich einfach sehr um mich bemüht und mich in jeder Hinsicht überzeugt.“ Trainer Manuel Baum und Manager Stefan Reuter seien nach Mallorca geflogen, um Schieber, der sich auf der Baleareninsel mit Hertha auf Abschlussfahrt befand, zu treffen.


Dass es so schnell konkret werde, hatte Schieber vor ein paar Wochen nicht gedacht. „Aber die Herren Reuter und Baum waren sehr überzeugend. Ich bin noch jung genug, um es noch einmal wissen zu wollen.“ Vier Jahre schnürte Schieber die Stiefel ​für den BSC, kam dort verletzungsbedingt aber nur auf 43 Liga-Einsätze. „Ich wollte nach vier Jahren Hertha, die aufgrund der Verletzungen leider etwas unglücklich liefen, einen Neustart“, so Schieber.