Der Hamburger SV stellt sich nach dem Abstieg in die zweite Liga neu auf und möchte einen neuen Manager verpflichten. Top-Kandidat soll Markus Krösche vom SC Paderborn sein, der nun ein Ultimatum von seinem aktuellen Arbeitgeber erhalten hat. 


Nach Informationen der BILD haben die beiden Paderborn-Vizepräsidenten Dr. Rudolf Christa und Josef Ellebracht SCP-Manager Krösche deutlich gemacht, dass er sich bis zum Wochenende entscheiden soll, ob es in Westfalen weiter geht, oder ein Wechsel forciert wird. 

Vor wenigen Wochen sah die Lage noch ganz anders aus. "Ich habe einen Vertrag und konzentriere mich voll auf den SC Paderborn. Zu anderen Sachen äußere ich mich nicht", sagte er. Doch durch die Absage von Rouven Schröder an den HSV muss der Absteiger weiter einen Manager suchen und ist auf den Paderborner gestoßen. Der Vertrag des 37-Jährigen läuft beim SCP noch bis 2022. Neben ihm soll auch Ralf Becker, verantwortlich bei Holstein Kiel, ein Kandidat sein. 


Einige Spieler sollen gehen 


Aktuell gibt es jedoch definitiv dankbarere Jobs, als den beim ehemaligen Bundesliga-Dino. Nach dem erstmaligen Abstieg in der Vereinsgeschichte sollen mindestens zehn Profis gehen. Darunter die millionenschweren Bobby Wood, Filip Kostic und Andre Hahn.


Zudem muss eine Mannschaft aufgestellt werden, die wettbewerbstauglich ist und den sofortigen Wiederaufstieg in die Bundesliga schaffen kann. Gelingt das nicht, würden die Hanseaten noch größere Millionen-Verluste einfahren.