Obwohl Benedikt Gimber jahrelang für die TSG Hoffenheim in der Jugend spielte, blieb ihm der Durchbruch bei den Profis verwehrt. Sein Wechsel zum FC Ingolstadt wurde in dieser Woche offiziell bestätigt. 1899 sicherte sich aber wohl eine Rückkaufoption.


Vom SV Schefflenz zog es Benedikt Gimber im Sommer 2009 in das Nachwuchsleistungszentrum der TSG Hoffenheim – damals war der Defensivspieler gerade mal zwölf Jahre alt. Im Kraichgau durchlief Gimber sämtliche Jugendstationen, spielte bei 1899 selbst aber nur für die Amateure.

Über die Leihstationen SV Sandhausen, Karlsruher SC und Jahn Regensburg verschlug es ihn in dieser Woche zum FC Ingolstadt. ​Bei den Schanzern unterzeichnete Gimber einen bis 2021 datierten Vertrag. In Hoffenheim hofft man indes offenbar weiterhin auf den großen Durchbruch des deutschen U20-Nationalspielers.


Nach Angaben des kicker sicherte sich die TSG beim Gimber-Wechsel eine Rückkaufoption. Für eine Million Euro Ablöse wechselte er nach Ingolstadt. In welcher Höhe die von 1899-Manager Alexander Rosen ausgehandelte Option liegt, nennt das Fachblatt hingegen nicht. Gimber kommt bisher auf 35 Einsätze in der 2. Bundesliga, Ingolstadt plant mit ihm als Stammverteidiger.