Nach dem Abstieg der Domstädter verlässt ein weiterer Akteur den Verein. Wie beide Klubs übereinstimmend berichten, wechselt Innenverteidiger Dominique Heintz vom Rhein an die Dreisam und schließt sich zur kommenden Saison dem SC Freiburg an.


Auch wenn sich diverse Schlüsselspieler für einen Verbleib beim ​Effzeh entschieden haben, so geht der Aderlass dennoch weiter. Nach Leonardo Bittencourt verlässt mit Dominique Heintz ein weiterer Stammspieler den Verein, er machte in der abgelaufenen Saison 38 Pflichtspiele für die Geißböcke.


Hieß es aber Anfang der Woche noch, das Hannover 96 und Eintracht Frankfurt gute Karten für einen Wechsel hätten, entschied sich der Abwehrspieler für den ​SC Freiburg. Möglich machte dies eine Ausstiegsklausel, von der der 24-Jährige Gebrauch machte.


Freiburgs Vorstand Sport Jochen Saier erklärte auf dem Internetportal der Breisgauer: „Dominique hat in den vergangenen Spielzeiten in Köln sehr stabile und konstante Leistungen gezeigt und schon als junger Spieler viel Erfahrung auf höchster Ebene gesammelt. Neben seinen Qualitäten in der Defensive wird er im Spielaufbau unserer Mannschaft guttun. Zudem kennen wir Dominique als Typen, der mit seinen menschlichen Qualitäten sehr gut zum Sport-Club passt.“


Auch Heintz äußerte sich nach dem Wechsel: „Ich habe gegen Freiburg zuletzt sehr emotionale Vergleiche erlebt und war beeindruckt von der Art und Weise, wie hier gespielt und gearbeitet wird. Ich möchte mich in diesem Umfeld noch einmal weiterentwickeln und freue mich auf die Arbeit mit den neuen Kollegen und die enge Atmosphäre in diesem Stadion.“


Zu seinem Ex-Klub sagte er zum Abschied: „Ich bin in Köln überragend aufgenommen worden und habe mich hier jeden Tag sehr wohl gefühlt. Ich bedanke mich bei meinen Teamkollegen, dem Funktionsteam und den Mitarbeitern des Clubs für alles. Der Mannschaft wünsche ich alles Gute für die kommende Saison, dass sie den Wiederaufstieg schafft und wir uns in der Bundesliga wieder sehen.“

Über die Vertragsinhalte ist nichts bekannt.