Noch ist die Zukunft von Lewis Holtby beim Bundesliga-Absteiger Hamburger SV nicht zur Gänze geklärt. Am Ende des Tages deutet sich jedoch ein Verbleib des Offensivspielers an.


In den vergangenen Wochen schöpfte Lewis Holtby sein fußballerisches Potenzial voll aus. Doch allein die überzeugenden Leistungen des 27-Jährigen konnten den ​Hamburger SV nicht in der Bundesliga halten. Sein Vertrag am Volkspark läuft Ende Juni aus, lange Zeit sah es danach aus, als würde Holtby den designierten Zweitligisten verlassen.


Trotz Interesse einiger Bundesligisten entscheidet sich Holtby wohl ​für einen Verbleib in der Hansestadt. Gemäß Hamburger Morgenpost ist das enge Verhältnis zu Cheftrainer Christian Titz maßgeblich dafür entscheidend. Seit der ehemalige U21-Trainer die Profis übernahm, blühte Holtby auf und erzielte in den letzten acht Spielen starke fünf Tore.

Hamburger SV Training Session

Lewis Holtby spielt seit vier Jahren für den HSV



„Jeder weiß, wie ich zum Verein stehe. Diese Emotionen im Verein, das ist alles authentisch“, sagt Holtby im Gespräch mit der Sport Bild. „Ich habe den Verein liebgewonnen. Es ist meine längste aktive Profizeit bei einem Verein.“ Seit vier Jahren steht Holtby beim HSV in Lohn und Brot. Zuvor gab es unter anderem kurzweilige Intermezzi bei Tottenham Hotspur, dem FC Fulham sowie Schalke 04.


Holtby spüre bei allen Höhen und Tiefen trotz allem, wie die HSV-Fans zu ihm stehen. „Das weiß ich sehr zu schätzen.“ Als „große Dankbarkeit“ empfinde er es jedes Mal, wenn er auf dem Platz stehe. „Auch wenn eine Entscheidung noch nicht gefallen ist, kann ich mir deshalb gut vorstellen, über diese Saison hinaus zu bleiben und dabei zu helfen, hier etwas aufzubauen.“