​Kaum steht Thomas Tuchel als neuer Trainer von Paris St. Germain fest, da stehen sämtliche Bundesligaspieler angeblich auf dem Zettel des Ex-BVB-Coachs. So auch Verteidiger Wendell von Bayer Leverkusen. Bayer-Sportchef Rudi Völler lässt sich vom Interesse des französischen Spitzenklubs aber nicht beirren und erteilte einem Abgang nun eine Absage.


"Wir wollen Wendell nicht abgeben. Und es gibt auch keine offizielle Anfrage", stellte Völler gegenüber der BILD-Zeitung klar. Die französische L'Equipe hatte am Dienstag über eine erste Kontaktaufnahme seitens der Pariser bezüglich Wendell berichtet. Allerdings ließe man sich am Rhein wohl nur von einem absoluten Mega-Angebot umstimmen, das deutlich höher ausfallen müsste als die bisherige Rekordsumme, welche der Wechsel von Heung-Min Son zu den Tottenham Hotspur im Sommer 2015 einbrachte (30 Millionen Euro).


Aus diesem Grund findet das vermeintliche Interesse aktuell in Leverkusen nur wenig Gehör. "Wir sehen das alles sehr gelassen“, betonte Völler weiter. "Es wird in den nächsten Wochen immer wieder vorkommen, dass unsere Spieler bei anderen Klubs gehandelt werden. Aber ich würde mir erst Gedanken machen, wenn das nicht mehr der Fall wäre. Und für die drei Wettbewerbe in der nächsten Saison brauchen wir hier unsere besten Spieler."


Auch Wendell selbst weiß aktuell von keinem Angebot und erklärte gegenüber dem Blatt: "Ich habe nichts von PSG gehört." Der Brasilianer wird wohl auch in der kommenden Saison für Bayer auflaufen. Allerdings wäre es auch nicht das erste Mal, dass auf zahlreiche Dementi ein Vollzug folgt.