AUGSBURG, GERMANY - SEPTEMBER 09: Joerg Schmadtke, sports director of Koeln, looks on during the Bundesliga match between FC Augsburg and 1. FC Koeln at WWK-Arena on September 9, 2017 in Augsburg, Germany. (Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Wolfsburg auf Typen-Suche: Höwedes, Castro & Co. im Visier

Jörg Schmadtke hat beim VfL Wolfsburg  alle Hände voll zu tun. Der neue Sportgeschäftsführer der Wölfe muss im Sommer einen Kader zusammenstellen, der keinesfalls gegen den Abstieg spielt. Laut Sport Bild verfügt Schmadtke über ein Gesamtbudget in Höhe von 100 Millionen Euro.


Dem Magazin zufolge ist Wolfsburg auf der Suche nach einer echten Persönlichkeit, einem Leadertyp erster Güteklasse. Im Zuge dessen fallen gleich vier Namen, die rund um den Bundesligisten kreisen sollen.

1. Benedikt Höwedes

In seinem Leihjahr bei Juventus Turin war der Verteidiger vom Verletzungspech verfolgt. Die Alte Dame soll aber bereits Interesse signalisiert haben, Höwedes längerfristig an den Verein binden zu wollen. Dass er nach seinen Dissonanzen mit Domenico Tedesco auf Schalke noch mal eine Rolle spielt, ist unwahrscheinlich.


Vorerst geht es für Höwedes zurück nach Gelsenkirchen. Nach seinem Sommerurlaub könnte wieder Bewegung in die Sache reinkommen. Ob es ihn dann gerade nach Wolfsburg zieht, ist offen. 

2. Gonzalo Castro

Lief seiner Form in der Saison 2017/18 deutlich hinterher. Gerüchten zufolge soll Borussia Dortmund dazu bereit sein, Castro in diesem Sommer zu veräußern. Ende März kam er zum bis dato letzten Mal für den BVB zum Einsatz.


Bis 2020 steht der 30-Jährige in Dortmund noch im Wort. Ob Castro für Wolfsburg die richtige Wahl ist, bleibt offen. Schließlich verfügen die Wölfe mit Ignacio Camacho über einen ähnlichen Spielertypen. 

3. Yussuf Poulsen

Dass der Däne gerne mal in der englischen Premier League spielen möchte, hat er in der Vergangenheit des Öfteren betont. Gerüchte über ein mögliches Engagement in der Autostadt geisterten schon Mitte April durch die Medien.


Poulsen wäre zudem einer, der über das gewisse Knipser-Gen verfügt. Eben das, was die Wolfsburger Stürmer in der letzten Saison haben vermissen lassen. Unter einer zweistelligen Millionenablöse wird RB Leipzig aber wohl nicht mit sich reden lassen. 

4. Steven Skrzybski

Mit 14 Toren war Skrzybski der beste Saison-Torschütze Union Berlins. Das Köpenicker Urgestein verfügt an der Alten Försterei noch über einen Vertrag bis 2020. Über einen Wechsel in die Bundesliga wurde zuletzt mehrfach berichtet - Schalke 04 soll gesteigertes Interesse haben.


Die 3,2 Millionen Euro hohe Ausstiegsklausel des Torjägers ist angeblich nur noch bis Ende Mai gültig - im Anschluss wäre die Ablöse frei verhandelbar. „Er ist ein Spieler, der nicht ersetzbar ist. Ich kann für Steven 20 Millionen Euro bekommen. Ich kann mir dafür aber keinen neuen Skrzybski kaufen“, sagte Unions Präsident Dirk Zingler der B.Z.