Wenige Tage nach Thomas Tuchels Amtsantritt bei Paris St. Germain köchelten die ersten Transfergerüchte hoch. Einer der Bestandteile dieser Spekulationen war Julian Weigl, der bei Borussia Dortmund aber zu alter Form zurückfinden soll.


Nachdem Julian Weigl in seiner Premierensaison einen Senkrechtstart aller erster Güte an den Tag legte, waren seine gezeigten Leistungen in der Saison 2017/18 mehr als ernüchternd. Lucien Favre, der bei ​Borussia Dortmund die Nachfolge von Peter Stöger antritt, soll Weigl aber wieder auf rechts drehen.


Der Sport Bild zufolge beschäftigt sich der BVB keineswegs mit einem Verkauf Weigls. Grund für diese Annahme ist das kolportierte Interesse seines Ex-Trainers Thomas Tuchel. Der 44-Jährige tritt nach einem Sabbatjahr zur neuen Saison wieder zurück in die Fußballwelt – sein Engagement bei Paris St. Germain wurde vor Kurzem offiziell bestätigt.

Borussia Dortmund v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga

Julian Weigl sucht nach seiner Form


Weigl verfügt in Dortmund über ein bis 2021 datiertes Arbeitspapier. Gespräche zwischen PSG und BVB gab es bisher nicht, eine Ausstiegsklausel ist darüber hinaus nicht vorhanden. Tuchel ist unter dem Eiffelturm ​auf der Suche nach einem strategischen Sechser, der neben dem offensiven Marco Verratti die Fäden im Mittelfeld ziehen soll.


Fakt ist: PSG würde freilich über die finanziellen Ressourcen für eine Weigl-Verpflichtung verfügen. Doch auch ein Angebot über mehr als 50 Millionen Euro würde den BVB mitnichten ins Wanken bringen. „Ich will dem Klub zeigen, dass ich eine wichtige Säule bin“, sagt Weigl selbst, der nach seiner schweren Sprunggelenksverletzung (Mai 2017) weiterhin auf Formsuche ist.