​Am 9. Dezember 2017 absolvierte Fin Bartels sein letztes Spiel für den ​SV Werder Bremen. Der 31-jährige Offensiv-Star der Werderaner war gegen Borussia Dortmund zum Einsatz gekommen, als er sich folgenschwer verletzte und aufgrund eines Achillessehnenrisses eine mehrmonatige Pause über sich ergehen lassen musste. Nun steht der gebürtige Kieler vor der Rückkehr auf den Rasen, wie auf der offiziellen Website des SV Werder vermeldet wurde.


Gute Neuigkeiten für Werder-Trainer Florian Kohfeldt, alle Fans des Bundesligisten und vor allem für Fin Bartels selbst: der Werder-Routinier kam in der Bundesliga-Spielzeit 2017/18 lediglich zu zu 14 Einsätzen, erzielte zwei Tore und zeigte sich für drei Torvorlagen verantwortlich. Dann kam das Spiel gegen Borussia Dortmund und der folgenschwere Achillessehnenriss, der das Saison-Aus für Bartels nach sich zog. Über sein erstes individuelles Programm im Weser-Stadion berichtet der 30-Jährige nun über die offizielle Vereinswebsite. "Endlich wieder Rasen unter den Füßen", wird er zitiert, nachdem zahlreiche Stunden im Kraftraum vonnöten waren, um eine Rückkehr zu ermöglichen.

SV Werder Bremen v Sport-Club Freiburg - Bundesliga

"Froh, dass ich wieder raus kann." Fin Bartels steht vor seinem Comeback nach langer Verletzungspause.


"Ich bin froh, dass ich wieder raus kann. Das Laufen fühlt sich gut an, auch wenn es noch nicht zu 100 Prozent sauber und schmerzfrei geht", so der Spieler, dessen Blick bereits in die Zukunft gerichtet ist und der sich für die kommende Spielzeit einiges vorgenommen haben dürfte. "Ich bin auf einem guten Weg. Alle sind recht zufrieden: die Ärzte, die Physiotherapeuten, der Reha-Trainer. Aber man selbst ist natürlich ungeduldiger", gab er weiterhin zu.


Nach dieser schwerwiegenden Verletzung wird man seitens der medizinischen Abteilung des Vereins allerdings nichts überstürzen. "Wir prüfen von Tag zu Tag, wie alles um die Sehne herum reagiert und dann werden wir die Belastung Schritt für Schritt steigern", so Bartels weiter. Bis zum heutigen Tage sind es 199 Tage, die er aufgrund seiner Verletzung verpasste. 21 Spiele lang konnte er selbst nicht aktiv in das Spielgeschehen seiner Mannschaftskollegen eingreifen. Nun scheint die Leidenszeit allmählich ein Ende zu finden.