​Dass Martin Harnik zur kommenden Spielzeit zu seinem Jugendverein Werder Bremen zurückkehren will, ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Erst kürzlich hatte Bremens ​Sportvorstand Frank Baumann signalisiert, dass ein Geschäft unmittelbar bevorstehe. Wie der Sportbuzzer nun berichtet, scheint der Abschluss des Deals nur noch an den Zahlen eines möglichen Transfers zu hängen.


"Wir sind in Gesprächen mit dem Spieler und dem Verein, es sind noch einige Details zu klären. Wir sind auf einem guten Weg." So äußerte sich Frank Baumann zuletzt zur Personalie Martin Harnik. Der 30-jährige Österreicher, der von 2006 bis 2010 bei Werder Bremen unter Vertrag stand, will nach drei Jahren in Hannover zur alten Wirkungsstätte zurückkehren. Eine Verpflichtung des 68-fachen Nationalspielers wäre für die Werderaner mit Sicherheit ein Gewinn, schließlich erzielte der Routinier im Dress von ​Hannover 96 in der nun vergangenen Spielzeit neun Tore bei 30 Einsätzen. Zudem war er als Torvorbereiter drei Mal erfolgreich.

Hannover 96 v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga

Umstrittener Vereinspräsident: Martin Kind zeigt sich im Fall Martin Harnik "gesprächsoffen".



Nachdem Baumann nun seine Version des aktuellen Status Quo mitteilte, hat sich auch 96-Verantwortlicher Martin Kind zu einem möglichen Abgang von Harnik geäußert. "Grundsätzlich können wir uns das vorstellen", so der 74-Jährige hierzu. "Wir sind gesprächsoffen und wissen, dass er nach Bremen will", so der Vereinspräsident weiter. 


Im Zuge der laufenden Verhandlungen spricht Kind von "Preisideen" und meint damit, dass sich beide Parteien in puncto Finanzen noch nicht final geeinigt haben. Während die Bremer 2,5 Millionen Euro geboten haben sollen, stellen sich die Niedersachsen die doppelte Summe für ihren Angreifer vor, der noch bis 2020 unter Vertrag steht. Zudem scheint der Abgang des Stürmers auch von einem adäquaten Ersatz für die Hannoveraner abzuhängen. "Wir müssen eine Alternative haben", so Kind wörtlich. Es bleibt abzuwarten, ob und wann Harnik schließlich die Lager wechseln wird.