​Dreimal wurde Benedikt Gimber in seiner Laufbahn bei der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen. Das Eigengewächs wird sich jedoch in diesem Sommer nach neun Jahren endgültige von den Kraichgauern verabschieden und fest zum FC Ingolstadt wechseln. 

​​Dies gab der Verein am Dienstagmittag offiziell bekannt. Demnach konnten sich die involvierten Klubs auf einen Transfer einigen. Gimber erhält bei seinem neuen Verein einen Vertrag bis 2021. Nach kicker-Angaben spült dieser Verkauf immerhin eine Million Euro in die Kasse der Hoffenheimer.


Gimber ist ein Beispiel für die hervorragende Jugendarbeit der TSG. Der gebürtig aus der nahegelegenen Stadt Buchen stammende Innenverteidiger wechselte als 12-Jähriger zum Bundesliga-Klub und entwickelte sich dort zum Junioren-Nationalspieler Deutschlands. Er durchlief die U15 bis zur U20.


Der Profi-Durchbruch gelang ihm schließlich in der vergangenen Leih-Saison in Regensburg. Gimber absolvierte 28 Pflichtspiele für den SSV als defensiver Mittelfeldspieler und zeigte stets solide Leistungen. Obwohl es also bei ihm nie für einen Kaderplatz in Hoffenheim reichte, erweckte er durchaus Begehrlichkeiten bei anderen Klubs.


Regensburg wollte ihn eigentlich fest verpflichten, doch die finanziell gut aufgestellten 'Schanzer' kamen dazwischen. Der 21-jährige Gimber dürfte bei seiner neuen Heimat erneut gute Chancen auf einen Stammplatz haben, mit der fußballerischen Entwicklung wird es also auch dort weitergehen.