​Die Verantwortlichen des ​FC Bayern München haben vor knapp zwei Wochen in der Causa Robert Lewandowski klar Stellung bezogen. Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge schloss ​einen Verkauf des polnischen Mittelstürmers kategorisch aus. Die Gerüchte um einen Abgang des 29-Jährigen halten sich jedoch weiterhin hartnäckig. Beim FC Chelsea soll der Angreifer ganz oben auf dem Zettel stehen. 


In den vergangenen Monaten sorgte Lewandowski auch abseits des Platzes für Schlagzeilen. Ende Februar heizte der Pole die Gerüchte um einen Abschied im Sommer durch seinen Berater-Wechsel an. Seither wird der Mittelstürmer von Pini Zahavi betreut, der bereits bei einigen Top-Transfers (u.a. Neymar zu PSG) seine Finger im Spiel hatte. ​Real Madrid wurde lange Zeit als heißer Abnehmer gehandelt. Wie Sky berichtete, haben die 'Königlichen' nach dem Machtwort von Rummenigge ​die Verhandlungen mit dem Ex-Dortmunder abgebrochen. Ein Wechsel in die spanische Hauptstadt dürfte damit endgültig vom Tisch sein.


Lewandowski steht allerdings auch bei anderen europäischen Top-Klubs auf dem Zettel. Laut Informationen des Telegraph hat der ​FC Chelsea den polnischen Nationalspieler zum Transferziel Nummer eins auserkoren. Demnach sind die 'Blues' dazu bereit, knapp 115 Millionen Euro Ablöse für den 29-Jährigen auf den Tisch zu legen. Der Hauptstadtklub will mit einem Top-Transfer ein deutliches Signal setzen und damit den umworbenen Stars Eden Hazard und Thibaut Courtois einen Verbleib schmackhaft machen. 


Da Chelsea die Qualifikation zur Champions League verpasst hat, dürfte es äußerst schwierig werden, Lewandowski von einem Wechsel zu überzeugen. Konkurrenz im Werben um den Mittelstürmer erhalten die Londoner aus der Premier League. ​Manchester United ist laut kicker-Informationen ebenfalls am Bayern-Profi interessiert. Die französische Sportzeitung L'Equipe bringt Paris Saint-Germain, wo Thomas Tuchel am Sonntag offiziell als Cheftrainer vorgestellt wurde, als potenziellen Abnehmer ins Spiel. 

FC Bayern Muenchen v VfB Stuttgart - Bundesliga

Robert Lewandowski sicherte sich mit 29 Treffern die Torjägerkanone



Beim FC Bayern ist Lewandowski vertraglich noch bis 2021 gebunden, weshalb die Münchner letztendlich alle Trümpfe in der Hand haben. "Wir haben Verträge - und die werden bei Bayern erfahrungsgemäß eingehalten", erklärte Rummenigge im Interview mit der tz. Der Vorstandsvorsitzende ist davon überzeugt, dass der Mittelstürmer seinen Wechsel keinesfalls erstreiken wird. "​Robert verhält sich völlig loyal", betonte der 62-Jährige.