​Nach dem Abstieg droht dem Hamburger SV nun der große Ausverkauf. Zahlreiche Spieler werden den Verein im Sommer verlassen. Darunter wohl auch Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos, der das Interesse eines russischen Top-Klubs auf sich zog.


Demnach berichtet die BILD-Zeitung, dass der russische Tabellenvierte FK Krasnodar ein Auge auf den griechischen Abwehrspieler geworfen hat. Zwar betonte Papadopoulos, dass er sich auch einen Verbleib in Hamburg vorstellen könne, allerdings hat auch ein Verein aus der Heimat zuletzt Interesse bekundet. 


Zudem könnte der einstige Liga-Dino auf die Transfererlöse seiner Top-Spieler angewiesen sein. Dem Vernehmen nach befindet sich im Vertrag des Griechen eine Ausstiegsklausel, die es ihm ermöglicht, den künftigen Zweitligisten für 6,5 Millionen Euro zu verlassen - jene Summe, welche die Rothosen im letzten Sommer an Bayer Leverkusen für den Verteidiger zahlten.


Laut dem Bericht sollen Gesandte des russischen Klubs bereits an der Alster vorstellig geworden sein und ein erstes Angebot für Papadopoulos eingereicht haben. Vermutlich jedoch eine Summe, die bei den HSV-Bossen nur für Kopfschütteln gesorgt hat. Bernd Hoffmann und Co. pochen wohl auf die Zahlung der vollständigen Ausstiegsklausel.


Papadopoulos absolvierte in der abgelaufenen Saison 29 Bundesligaspiele. Unter Neu-Trainer Christian Titz wurde der Grieche zwar kurzzeitig aussortiert, erkämpfte sich zum Saisonfinale aber seinen Stammplatz zurück. Elf Gelbe und eine Rote Karte holte sich der Hüne ab. An Kampf und Leidenschaft mangelte es dem Koloss also nicht. Nun wird er wohl einen Neustart wagen - vermutlich abseits von Hamburg.