Eintracht Frankfurt steht nach dem Gewinn des DFB-Pokals ein Geldsegen ins Haus. Vorstand Axel Hellmann rechnet mit Mehreinnahmen von bis zu 35 Millionen Euro, von denen nun auch die Spieler profitieren sollen.


Der erste Titel seit 30 Jahren entfachte in Frankfurt eine Euphorie, die ihresgleichen sucht. 50.000 Fans, so die offizielle Angabe der Frankfurter Polizei, bescherten den Eintracht-Spielern einen Empfang, den sie zu Lebzeiten nicht mehr vergessen dürften. Nach der Vorjahres-Pleite gegen Borussia Dortmund, setzten sich die Hessen im diesjährigen Endspiel völlig überraschend gegen den FC Bayern durch. Ein Erfolg, der nun auch die Kassen klingeln lässt.

Vorstand Axel Hellmann rechnet mit zusätzlichen Einnahmen von bis zu 35 Millionen Euro. Eigentlich wäre die Eintracht nach dieser Saison aus dem großen Geldverteiler-Topf der internationalen Vermarktung der DFL gefallen, doch durch den Pokalsieg bleiben die Frankfurter dort nun bis 2023, was dem Tabellenachten rund 18 Millionen Euro beschert.


Die Gruppenspiele in der Europa League generieren dann noch einmal zwölf Millionen Euro. Zudem nimmt die Eintracht als Pokalsieger am diesjährigen Supercup gegen den Deutschen Meister Bayern München teil, was ebenfalls für Millioneneinnahmen sorgt. 


Der Pokalsieg hat somit nicht nur einen emotionalen Stellenwert, sondern sichert die Eintracht in Zukunft auch finanziell ab. Erste Nutznießer sind die Spieler, die nach Informationen der BILD-Zeitung eine Siegprämie gezahlt bekommen. Eine Million Euro soll der Verein demnach als Bonus gezahlt haben. Der Sieg im Pokal lohnt sich also.