​Marius Wolf blickt auf eine wahrhaft traumhafte Saison zurück. Für läppische 500.000 Euro von Hannover 96 verpflichtet, entpuppte sich der Mittelfeldspieler als eine der größten Entdeckungen bei Eintracht Frankfurt und konnte sich am Samstag mit dem Gewinn des DFB-Pokals selbst belohnen. Ob der Youngster der Eintracht jedoch treu bleibt, ist nicht sicher. Neben namhafter Konkurrenz soll sich nun auch die TSG 1899 Hoffenheim mit dem Shootingstar beschäftigen.


Der Vertrag des 22-Jährigen läuft zwar noch bis 2020, für eine entsprechende Ablösesumme könnte ein Wechsel innerhalb der Bundesliga noch in diesem Sommer jedoch realisiert werden. Zuletzt hatten bereits Borussia Dortmund und RB Leipzig Interesse bekundet. Nun sollen auch die Hoffenheimer laut Informationen des kicker über ein Angebot nachdenken.

Die Mannschaft von ​Trainer Julian Nagelsmann rüstete unlängst für die kommende Champions-League-Saison bereits mit zwei Verpflichtungen auf. Ishak Belfodil kommt vom SV Werder Bremen und Leonardo Bittencourt soll den zum FC Bayern zurückkehrenden Serge Gnabry ersetzen. Für die rechte Außenbahn soll nun Wolf in den Fokus gerückt sein. Bei den 'Adlern' bestach der Deutsche in der abgelaufenen Saison mit seinem starken Einsatzwillen. Unermüdlich beackerte er die Außenbahn und bereitete mit seinen scharfen Flanken wettbewerbsübergreifend elf Treffer der Frankfurter vor.


In dem Arbeitspapier des Mittelfeldakteurs soll dem Vernehmen nach eine Ausstiegsklausel im mittleren einstelligen Millionenbereich enthalten sein. Aufgrund der Mehreinnahmen durch den Einzug in den internationalen Wettbewerb dürfte die TSG ohne Probleme in der Lage sein, diesen Betrag locker zu machen. Ein Pluspunkt der Kraichgauer könnte bei dem Werben um Wolf sein, dass er sich bei den Hoffenheimern mehr Einsatzzeiten versprechen dürfte, als es bei RB Leipzig und vor allem Borussia Dortmund der Fall wäre.