Jesús Joaquín Fernández Sáez de la Torre, in Fußball-Europa nur bekannt als Suso, hat sich beim AC Mailand und auch in der italienischen Serie A zu einer festen Größe entwickelt. Der 24-Jährige war in der englischen Premier League einst nicht zum Zug gekommen, hat sich in Italien nun aber zu einem treffsicheren Nationalspieler entwickelt. In einem Interview mit dem Guardian bekannte er sich nun zu seinem Ex-Verein, dem FC Liverpool, für den er eines Tages wieder spielen wolle.


50 Einsätze bestritt Suso in dieser Spielzeit für den AC Mailand in allen Wettbewerben. Acht Tore und 14 Vorlagen kann der Spanier dabei für sich verbuchen. Im Juli 2010 war das Offensivtalent im Alter von 16 Jahren von der Cádiz-Jugend in die Jugend des FC Liverpool gewechselt. "Auf eine bestimmte Art und Weise wurde ich zu einem Mann, bevor ich zu einem Fußballer wurde. Es war sehr schwierig mit dem Lifestyle und der Sprache", so Suso über seine ersten Eindrücke in England.

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Von 2010 bis 2015 beim FC Liverpool unter Vertrag: Suso


"Bis zum heutigen Tag kann ich mich an alles erinnern. Ich spielte nicht sehr viel, aber ich lernte Steven Gerrard kennen und war Teamkollege von Spielern wie Luis Suárez, Philippe Coutinho und Jamie Carragher. Ich werde meine Erfahrung in Liverpool niemals vergessen."

Der Linksfuß, der überwiegend auf dem rechten Flügel aufläuft, ging mit seinen Aussagen hinsichtlich seines Ex-Vereines aber noch weiter. "Premier-League-Fußball ist anders. Ich würde es besonders nennen: ich würde eines Tages wieder für Liverpool spielen. Ich bin dort erwachsen geworden und es ist ein großer Klub."


Zerrissen wird das Herz des Spaniers im Zuge des bevorstehenden Champions-League-Finales dementsprechend sein. "Wenn Real Madrid gewinnt, wird es mich glücklich machen, weil es eine spanische Mannschaft ist. Aber wenn Liverpool gewinnt, wäre ich ebenso glücklich, weil es mein ehemaliger Verein ist." Eines Tages will auch Suso selbst in solchen Spielen mit dabei sein. "Das ist ein wichtiger Moment meiner Karriere und das nächste Jahr wird nur noch wichtiger. Ich fühle mich erst bei 60 bis 70 % von dem, was ich erreichen kann", ergänzte der Profi.