Mit 1:3 verlor der FC Bayern das DFB-Pokalendspiel gegen Eintracht Frankfurt. Die Nachwehen der Niederlage bekommt der deutsche Rekordmeister wohl noch einige Zeit zu spüren. Frust hatte unter anderem Thiago, der nach seiner Auswechslung tobte – und für seine Aktion Kritik von Bodo Illgner erntet.


Wild gestikulierend reagierte Thiago auf seine Auswechslung im DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt am vergangenen Samstagabend. Im Anschluss ging der Mittelfeldmann mit Kopfschütteln und aufgeregten Handbewegungen an Trainer Jupp Heynckes vorbei.


„Das ist einfach nicht akzeptabel in so einem Spiel, in dem der Trainer noch mal einen Akzent setzen will. Da kannst du nicht so vom Platz gehen“, bekrittelte Bodo Illgner im Doppelpass bei Sport1 Thiagos Verhalten. Der Weltmeister von 1990 blies dabei ins selbe Horn wie Dirk Schuster.

Bayern Muenchen v Eintracht Frankfurt - DFB Cup Final

Thiago enttäuschte in der Saison 2017/18


In der Außendarstellung sei ein derartiges Verhalten „ganz schlecht“, kommentierte der Cheftrainer des Zweitligisten Darmstadt 98. „Man kann sich danach immer die Meinung sagen. Das Team steht vornedran und da kann man auch in persönlich schwierigen Momenten über seinen Schatten springen.“


Thiago musste im Finale nach gut einer Stunde Spielzeit für Corentin Tolisso weichen und zeigte sich ganz und gar nicht begeistert von seiner Auswechslung. Thiago, der in dieser Saison nicht immer zu überzeugen wusste, ist derzeit noch bis 2021 gebunden. ​Der 27-Jährige wird mit einer Rückkehr zum FC Barcelona in Verbindung gebracht.