Der FC Schalke 04 hat bereits drei Mal auf dem Transfermarkt zugeschlagen, doch damit soll die Arbeit von Manager Christian Heidel noch lange nicht erledigt sein.Der 54-Jährige räumte unlängst ein, trotz der Verpflichtung von Mark Uth noch einmal Ausschau nach Verstärkungen für die Offensive zu halten - und hat dabei offenbar Nicolai Müller vom Hamburger SV ins Visier genommen. Derweil ist Max Meyers Zukunft noch unklar, wenngleich der 22-Jährige bereits einen Klub "in der Hinterhand" habe.


Mit ​Salif Sané gewann man einen weiteren, hochgewachsenen Abwehrspieler für sich, mit ​Suat Serdar verpflichtete man ein vielversprechendes Nachwuchstalent für das zentrale Mittelfeld. Mit Guido Burgstaller, Cedric Teuchert und Mark Uth stehen dem FC Schalke 04 zudem drei Spieler für die Sturmspitze zur Verfügung, doch auf den Außenbahnen besteht offenbar noch Handlungsbedarf, nachdem Leihgabe Marko Pjaca zu Juventus Turin zurückkehrt.


Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung bringt nun einen potentiellen Kandidaten ins Spiel: Nicolai Müller. Der 30-Jährige spielt seit 2014 für den Hamburger SV, fiel nach einem Kreuzbandriss zum Saisonbeginn fast für die komplette Spielzeit aus und hat seinen zum 30. Juni endenden Vertrag noch immer nicht verlängert. Dem Bericht zufolge scheint seitens der Schalker jedoch nicht nur loses Interesse zu bestehen, stattdessen scheinen die Gespräche mit Müllers Berater immer konkreter zu werden. Christian Heidel kennt den Flügelspieler bereits aus der gemeinsamen Zeit bei Mainz 05, wo Müller in 90 Einsätzen 23 Tore erzielte und 17 Torvorlagen gab, ehe der HSV ihn für 4,5 Millionen Euro an die Elbe lockte - ein Transfer erscheint daher nicht abwegig.

Hamburger SV Training Session

       Vom Absteiger zum Vizemeister? Offenbar verhandelt Schalke 04 intensiv mit                                                               Nicolai Müllers Berater



Hingegen werde Dries Mertens vom SSC Neapel aller Voraussicht nach nicht nach Gelsenkirchen wechseln. Zuletzt kamen Gerüchte auf, dass die Verantwortlichen von Schalke 04 die festgeschriebene Ablösesumme von 28 Millionen Euro für den Belgier überwiesen würden, doch Informationen der WAZ zufolge seien jegliche Gedankenspiele dahingehend kein Thema.


Hoffenheim ist Meyers Ass im Ärmel


Wohin Max Meyer wechseln wird, ist allerdings noch unklar. Dass der zentrale Mittelfeldspieler seinen auslaufenden Vertrag auf Schalke nicht verlängert und den Verein verlassen wird, war spätestens nach der ​medialen Schlammschlacht zwischen beiden Parteien klar, doch noch immer konnte Meyer keinen neuen Verein finden. 


Wie bereits im April berichtet wurde, bemühen sich ​1899 Hoffenheim und RB Leipzig um die Dienste des 22-Jährigen. Während ein Wechsel nach Lepizig nicht zustande gekommen ist, bewahre sich Meyer der ​WAZ zufolge die Option Hoffenheim so lange auf, bis er einen anderen Verein gefunden habe.

1. FSV Mainz 05 v FC Schalke 04 - Bundesliga

           Interessenten scheint es zu geben, doch Max Meyer hat sich noch nicht auf                                                        einen neuen Arbeitgeber festgelegt



Wie berichtet wird, pflege Meyer-Berater Roger Wittmann einen guten Kontakt zu Klub-Mäzen Dieter Hopp und besitze zudem eine Loge in der Rhein-Neckar-Arena. Außerdem befinden sich mit Lukas Rupp, Nicol Schulz, Meris Skenderovic und Robert Zulj bereits vier Spieler in Sinsheim unter Vertrag, die von Wittmanns Agentur 'ROGON' beraten werden. Die TSG Hoffenheim scheint bislang die realistischste Option für den U-21 Nationalspieler zu sein, nachdem Wittmann Gespräche mit dem AC Florenz aufgenommen habe, die Verantwortlichen der Fiorentina nach einer angeblichen Gehaltsforderung von acht Millionen Euro allerdings Abstand von einem Transfer genommen haben.