​Der Hamburger SV ist nach der abgelaufenen Bundesligasaison erstmals in seiner Vereinsgeschichte aus Deutschlands höchster Spielklasse abgestiegen und wird in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga um den direkten Wiederaufstieg spielen. Gut möglich, dass deshalb einige Spieler die Rothosen noch in diesem Sommer verlassen werden. Einer von ihnen könnte Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos sein, der Medienberichten zufolge bei seinem Herzensklub PAOK Saloniki hoch im Kurs stehen soll.


Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, soll der griechische Vizemeister PAOK Saloniki großes Interesse an der Abwehrkante des HSV haben und ihn nur allzu gerne in die Heimat lotsen wollen. Dafür sollen die Griechen aktuell bereits ein Angebot vorbereiten, mit dem man den Bundesliga-Absteiger überzeugen will.

VfL Wolfsburg v Hamburger SV - Bundesliga

Könnte dem HSV nach dem Abstieg in diesem Sommer den Rücken kehren: Defensivstar Kyriakos Papadopoulos



Papadopoulos selbst soll einem Wechsel nicht abgeneigt gegenüberstehen und erklärte zuletzt im griechischen Radio noch, "unbedingt mal für seinen Lieblingsklub spielen" zu wollen. Ob dies allerdings schon in diesem Sommer Realität werden könnte, "wisse er aber nicht." Für den Leistungsträger der Elbstädter ruft der HSV wohl mindestens 6,5 Millionen Euro auf - die gleiche Summe hatte man damals für seine Dienste an Bayer 04 Leverkusen überwiesen. PAOK würde die Ablöse nach dem Abstieg der Hanseaten gerne noch etwas drücken. Das Gehalt des Nationalspielers in Höhe von etwa drei Millionen Euro könnte der griechische Topklub hingegen problemlos stemmen. Eine mögliche Verpflichtung könnte unter Umständen auch von der Zukunft von PAOK-Torjäger Aleksander Prijovic abhängen, er könnte den Klub dem Vernehmen nach in diesem Sommer für eine Ablöse von etwa zehn Millionen Euro verlassen. 


Kyriakos Papadopoulos gehörte in der abgelaufenen Spielzeit zu den absoluten Leistungsträgern einer insgesamt enttäuschenden Hamburger Mannschaft. Er bestritt insgesamt 30 Pflichtspiele und erzielte dabei ein Tor und eine Vorlage. Sein Vertrag an der Elbe läuft noch bis Sommer 2020.