Zlatko Junuzovic verlässt den SV Werder Bremen zum Saisonende ablösefrei und läuft in den kommenden Spielzeiten für den österreichischen Rekordmeister FC Red Bull Salzburg auf. Lange blieb dieser Deal geheim, doch es war schwer für den Österreicher, der auch Teamkollege Thomas Delaney in der Wechsel-Klausa verstehen kann. ​


Der Däne wird seitdem er an der Weser ist immer wieder mit anderen Mannschaften in Verbindung gebracht. Zuletzt wurde berichtet, dass​ Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 an den Diensten des Nationalspielers interessiert sein sollen. Auch die beiden englischen Klubs ​Crystal Palace und Brighton & Hove Albion wollen ihn mutmaßlich verpflichten. 

Damit lastet natürlich ein gewisser Druck auf den Schultern des zentralen Mittelfeldspielers, wie Junuzovic aus eigener Erfahrung weiß. Der 30-Jährige erklärte gegenüber der Deichstube: „Auch ein Spieler kann nie zu hundert Prozent sagen, was mit ihm als nächstes passieren wird. Thomas kommuniziert seine Absichten sehr offen und ehrlich – auch aus Respekt gegenüber den Fans. Damit die wissen: Es kann alles passieren. Stand jetzt kann er eben nicht sagen: Ich bleibe ganz sicher hier. Und zwei Wochen später ist er dann doch weg.“


Offen und ehrlich, betont Junuzovic. Anders sah es bei den Wechseln von Miroslav Klose zum FC Bayern 2007 und dem von Franco di Santo zum FC Schalke 04 aus. Beide schwörten den Grün-Weißen die Treue, wechselten dann aber durch die Hintertür. Eine Sache, die weder Junuzovic machte, noch Delaney machen will und wird.