​Das 2:2 des FC Villarreal gegen Real Madrid am letzten Spieltag der spanischen Liga - es war das letzte Auswärtsspiel und gleichzeitig auch das letzte Saisonspiel der 'Königlichen' aus Madrid, welche die Liga damit auf dem 3. Tabellenplatz beenden und sich somit dem anstehenden Champions-League-Finale gegen den FC Liverpool zuwenden können. Das Spiel stellte gleichzeitig das Debüt von Zidane-Sohn Luca dar.


Luca Zinedine Zidane Fernández, seines Zeichens 20-jähriger Torhüter und U20-Nationalspieler Frankreichs, durchlief ab dem Jahr 2004 die Jugendabteilung von Real Madrid. 2016 erfolgte sein Aufstieg in die Real Madrid Castilla, die zweite Mannschaft von 'Los Blancos'. Am gestrigen Samstag absolvierte Luca nun sein Profi-Debüt für die erste Mannschaft der Madrilenen.


Sein Vater, der Cheftrainer Zinédine Zidane, äußerte sich zur Leistung seines Sohnes wie folgt: "Er war der einzige Spieler, der noch keine Partie in dieser Saison bestritten hatte. Er hat deshalb gespielt und hat es gut gemacht", so der 45-Jährige laut Real Total und fügte hinzu: "Ich behandle ihn als Spieler, mehr nicht. Ich freue mich über sein Debüt. Es ist ein wichtiger Tag für ihn. Dabei sei auch der 20-Jährige mit seinem Debüt "zufrieden" gewesen. "Er hat sehr gut gespielt, war sehr selbstbewusst. Wir haben mit ihm geredet und er war sehr zufrieden mit seinem Debüt."

Villarreal v Real Madrid - La Liga

Profi-Debüt gegen Villarreal: Luca Zidane (20)



Auch der Torwart selbst äußerte sich zu seinem Debüt, das ihn zwar glücklich machen dürfte, doch mit dem Ergebnis ist der Franzose nicht komplett zufrieden: "Es bleibt ein bittersüßer Nachgeschmack wegen des Ergebnisses. Mit meinem Debüt bin ich natürlich zufrieden, auch wenn der Nachgeschmack natürlich bleibt." Der Cheftrainer sowie seine Mitspieler empfahlen dem Torwart-Talent indes, das Spiel einfach zu genießen. "Mein Vater hat es mir gestern mitgeteilt. Er sagte mir, dass ich den Moment genießen solle, dass es eine Ehre sei, mit den Besten der Welt zusammenzuspielen. Meine Mitspieler sagten mir ebenfalls, dass ich es genießen solle."


Mit Sicherheit kann es für den jungen Schlussmann auch eine belastende Situation sein, mit dem Namen Zidane im Fußball Karriere machen zu wollen. Diesbezüglich legt Zidane Jr. eine ganz eigene Einstellung an den Tag: "Wenn ich spiele, bin ich Luca, nicht Zidane", so der 20-Jährige abschließend.