​Erst kürzlich gab RB Leipzig für viele Experten ziemlich überraschend bekannt, dass man den Vertrag mit ​Trainer Ralph Hasenhüttl nicht verlängern wird und das man ab der kommenden Saison getrennte Wege gehen wird. Seitdem brodelt die Gerüchteküche rund um die Sachsen gewaltig. Bei der ​Frage nach einem neuen Cheftrainer, soll nun zumindest Sportdirektor Ralf Rangnick intern klargestellt haben, dass er definitiv nicht zur Verfügung stehen wird.


Vor seiner Zeit als Sportdirektor bei den 'Bullen' war der 59-Jährige für mehrere Bundesligisten, darunter die TSG 1899 Hoffenheim und der FC Schalke 04, als Coach aktiv. In der Saison 2015/16 sprang der Rangnick dann auch noch einmal bei den Leipzigern an der Seitenlinie ein, da sich damals kein geeigneter Trainerkandidat fand.


Für die kommende Saison kann sich der Fußballlehrer jedoch laut Informationen der Leipziger Volkszeitung absolut nicht vorstellen, erneut auf der Trainerbank Platz zu nehmen. Als Begründung für seine Entscheidung soll der gebürtige Schwabe angegeben haben, dass ihn bereits 2015/16 die Doppelbelastung aus seiner Arbeit als Chefcoach und Kaderplaner sehr belastet habe. 

Zudem wäre eine erneute Trainertätigkeit bei den Sachsen seiner Meinung nach eine schlechtes Zeichen an zukünftige Übungsleiter, schließlich würde man dann stets mit der Gewissheit arbeiten, dass im Falle eines Misserfolgs, der Sportdirektor stets auf Abruf sei um die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Ein vertrauensvolles Zusammenarbeiten würde dadurch mit Sicherheit nicht unbedingt begünstigt werden.


Nach der Absage von Rangnick und nachdem sich Julian Nagelsmann sich allem Anschein nach für einen Verbleib in Hoffenheim entschieden hat, dünnt sich der Kandidatenkreis auf den Trainerposten bei dem ambitionierten Ostverein weiter aus. Gute Chancen werden weiterhin Marco Rose eingeräumt der mit dem Partnerverein Red Bull Salzburg in der vergangenen Saison in der Europa League für Furore gesorgt hat.