​Nach der Bundesliga ist vor der Weltmeisterschaft in Russland. Mit dabei sind natürlich einige Bundesliga-Profis. Das Land, das nach der deutschen Nationalmannschaft die meisten Bundesliga-Stars nominiert hat, ist Japan. 


Ganze acht Akteure aus Deutschlands Eliteklasse haben die Japaner nominiert. Vom Hamburger Sport-Verein ist Gotoku Sakai dabei, von Eintracht Frankfurt Makoto Hasebe. Selbstverständlich nominiert worden ist BVB-Star Shinji Kagawa. Auch die Nominierung von Yuya Osako, der im Sommer vom 1. FC Köln zum SV Werder wechselt, war schon im Vorfeld klar abzusehen. Mainz 05 stellt Yoshinori Muto ab, Hertha BSC Genki Haraguchi, der aktuell bei Fortuna Düsseldorf auf Leihbasis spielt. Auch diese Berufungen waren keine Überraschungen. 


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Anders sieht es bei Stuttgarts Takuma Asano aus, der beim FC Arsenal fest angestellt ist. Nachdem er zuletzt nicht nominiert worden war, baut Nationaltrainer Akira Nishino nun in Russland auf den Stürmer. Ebenfalls ein wenig überraschend ist die Nominierung von Takashi Usami, der in Düsseldorf auf Leihbasis spielt und beim FC Augsburg einen Vertrag besitzt. Im Jahr 2017 absolvierte der Offensivspieler nur ein Länderspiel für die Japaner, doch nach seiner Länderspielreise im Frühjahr, wo es gegen Mali und die Ukraine ging, entschied sich der Verband nun also doch für Usami. 


Nicht gereicht hat es für Hamburgs Tasuya Ito. Dem Linksaußen wurden nach seiner starken Saison beim Absteiger berechtigte Chancen auf einen Kaderplatz eingeräumt.