MUNICH, GERMANY - APRIL 28: Fredi Bobic of Frankfurt looks on prior to the Bundesliga match between FC Bayern Muenchen and Eintracht Frankfurt at Allianz Arena on April 28, 2018 in Munich, Germany. (Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Eintracht Frankfurt: Tops & Flops der abgelaufenen Saison

Am Ende brach man wieder kurz vor Schluss ein und verpasste trotz einer starken Saison den Einzug ins internationale Geschäft. Zwar könnte Eintracht Frankfurt durch einen Pokalsieg noch die Tür nach Europa öffnen, doch ein Triumph über die bajuwarischen Übermacht scheint beinahe unmöglich. Das waren die Tops und Flops dieser Saison bei Eintracht Frankfurt:

1. Top: Lukas Hradecky

Der Finne präsentierte sich erneut als sicherer Rückhalt und spielte eine starke Saison. Lediglich die Tatsache, dass der Schlussmann Frankfurt nach der Spielzeit verlassen wird, trübt das Bild ein wenig. 

2. Flop: Aymen Barkok

Vom U21-Nationalspieler hatte man sich vor der Saison sicher mehr erwartet. Lediglich neun Mal stand der Offensivmann in der abgelaufenen Spielzeit auf dem Platz. Der 19-Jährige verbrachte den Großteil der Saison auf der Tribüne. Vielleicht gelingt ihm ja unter "Adi" Hütter ein Neuanfang.

3. Top: Ante Rebic

Der Kroate überzeugte auch nach seinem festen Wechsel zur Eintracht im Sommer und erzielte in dieser Saison in 25 Spielen sechs Tore. Ein Muskelfaserriss warf den stark aufspielenden Stürmer im April zurück. Vermutlich wäre ohne die Verletzung der eine oder andere Treffer mehr drin gewesen.

4. Flop: Daichi Kamada

Der Japaner kam im Sommer vom japanischen Erstligisten Sagan Tosu und enttäuschte auf ganzer Linie. Lediglich 145 Minuten stand der 21-Jährige auf dem Platz und konnte nie die Qualitäten auf den Platz bringen, für die ihn Fredi Bobic an den Main holte.

5. Top: Marius Wolf

H96-Präsident Martin Kind bezeichnet Marius Wolf jetzt schon als Frankfurts "Deal des Jahrhunderts". Der Flügelflitzer kam, sah und siegte. In 28 Bundesligaspielen erzielte der 22-Jährige fünf Treffer und bereitete weitere neun Tore vor. Angeblich hat Borussia Dortmund nun ein Auge auf den Offensivakteur geworfen.

6. Flop: Branimir Hrgota

Eine gelbe Karte - mehr ist nicht zu finden in den Statistiken Hrgotas zur abgelaufenen Saison. Der Stürmer spielte lediglich 195 Minuten und konnte sich gegen die Konkurrenz um Ante Rebic, Sebastien Haller und Luka Jovic nicht durchsetzen.

7. Top: Kevin-Prince Boateng

Mit einem Raunen vernahmen wohl die meisten Fans der Eintracht die Verpflichtung von Kevin-Prince Boateng. Doch der Mittelfeldspieler zeigte es seinen Kritikern und spielte eine starke Saison. In 31 Spielen erzielte er sechs Treffer und führte die Hessen am letzten Spieltag gar als Kapitän aufs Feld.

8. Flop: Taleb Tawatha

Nach einer gelungenen Vorsaison entfernte sich Taleb Tawatha in dieser Spielzeit immer mehr von der ersten Elf. Zwar kommt der Israeli noch auf 13 Einsätze, die Rückrunde verbrachte der Linksverteidiger aber zumeist auf der Tribüne der Commerzbank-Arena.