Bremen's German midfielder Maximilian Eggestein runs with the ball during the German first division Bundesliga football match of Werder Bremen versus Borussia Dortmund on April 29, 2018 in Bremen. (Photo by Patrik STOLLARZ / AFP) / RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050        (Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

Werder 2017/2018: Das sind die Tops und Flops der Saison

Die Saison für den SV Werder ist beendet. 42 Punkte haben die Grün-Weißen in der abgelaufenen Spielzeit geholt und sich damit rechtzeitig den Klassenerhalt gesichert. Dabei gab es einige positive wie auch negative Dinge, die auffielen. 


Das sind die Tops und Flops der grün-weißen Saison:

10. Flop: Yuning Zhang

Am Ende war der Stürmer doch nur ein "Marketing-Gag" und keine echte Verstärkung für die Hanseaten. Nicht ein einziges Pflichtspiel absolvierte Zhang für Werder. Für die U23 bekam er keine Spielgenehmigung, für die Bundesliga war der Chinese qualitativ nicht gut genug. 

9. Top: Die Werder-Fans

Die Anhängerschaft zeigte sich auch in der abgelaufenen Spielzeit reisefreudig. So unterstützen im Durchschnitt 4.424 Werder-Fans die Mannschaft lautstark bei Auswärtsspielen. Auch im heimischen Weser-Stadion zeigte man Präsenz: So war die Spielstätte zwölf mal ausverkauft. Im Durchschnitt pilgerten 41.000 Fans nach Bremen. 

8. Flop: Streik-Profi Lamine Sane

Der Innenverteidiger schwänzte das Werder-Training und wollte somit a la Ousmane Dembele den Wechsel zu Orlando City erstreiken. Damit kam er auch durch und verließ den Verein zum Unmut der Werder-Fans, die den Senegalesen in den sozialen Medien daraufhin übelst beleidigten. 

7. Top: Geldbeutel der Grün-Weißen

Lange Zeit war der Sparkurs Thema am Osterdeich. Doch in dieser Spielzeit öffnete der Verein erstmals seit langer Zeit wieder den Geldbeutel und gab einiges an Geld aus. Am Ende wurden 17,5 Millionen Euro in Zugänge investiert. Zuletzt gab man 2011 mehr Geld für Transfers aus. 

6. Flop: Belfodil-Berater-Streit mit Frank Baumann

Lange Zeit sah es so aus, dass Werder Bremen den algerischen Nationalspieler behalten wollen würde. Doch spätestens nach den widersprüchlichen Aussagen seines Beraters und dem darauffolgenden verbalen Streit mit Frank Baumann war schnell klar: bis hier und nicht weiter. Belfodil wechselt nun zur TSG 1899 Hoffenheim. 

5. Top: Florian Kohfeldt

Der Werder-Trainer formte aus dem Abstiegskandidaten eine Mannschaft, die in der kommenden Saison für mehr in der Lage sein könnte. Die Ideen des gebürtigen Delmenhorsters machen den Klub unheimlich flexibel und so konnte man schon gegen Klubs wie Bayern München und Borussia Dortmund zeigen, dass es nicht mehr so einfach ist, Werder zu schlagen. 

4. Flop: Robert Bauer

Der Außenverteidiger bekam anfangs unter Ex-Trainer Alexander Nouri noch einige Chancen, konnte dort aber schon nicht mehr zu 100% überzeugen. Trainer Florian Kohfeldt reagierte und seitdem kam der Olympia-Teilnehmer nur noch auf wenige Einsätze. Seit Mitte März saß Bauer nur noch auf der Bank. 

3. Top: Jiri Pavlenka

Der Torhüter ist wohl die größte Überraschung der Saison. Im Sommer unter den Augen vieler Kritiker gekommen, entwickelte sich Pavlenka zu einer festen Größe und absoluten Nummer 1 an der Weser. Zudem besitzt er nun gute Chancen, in sämtliche Teams der Saison gewählt zu werden. 

2. Top: Maximilian Eggestein

Der zentrale Mittelfeldspieler lief die meisten Kilometer in der gesamten Saison unter allen Akteuren der Bundesliga. Zudem beweist Eggestein in seinem Alter bereits, dass er als Führungsspieler agieren kann, hat ein gutes Auge, einen starken rechten Fuß und eine Spielintelligenz, die selten ist. 

1. Top: Niklas Moisander

Der finnische Nationalspieler ist mit Abstand der wichtigste Bremer in der Verteidigung der Grün-Weißen. Wenn er spielt, steht die Verteidigung wie eine Eins. Mit seiner großen internationalen Erfahrung ist Moisander zudem eine wichtige Hilfe für seine Kollegen und fungiert als Führungsspieler.