​Im DFB-Pokal-Finale am Samstagabend steht Omar Mascarell möglicherweise zum letzten Mal für Eintracht Frankfurt auf dem Platz. In einem Interview verriet der defensive Mittelfeldspieler, dass sein Ex-Verein Real Madrid von der Rückkaufoption Gebrauch machen wird. Der 25-Jährige schließt eine Rückkehr in die Bundesliga allerdings nicht aus. 


Mit der Verpflichtung von Mascarell machten die Verantwortlichen der SGE einen sehr guten Griff. Eine Million Euro Ablöse überwiesen die Hessen für den Spanier im Sommer 2016 an Real Madrid, wo dem 25-Jährigen der große Durchbruch verwehrt blieb. 


In Frankfurt erkämpfte sich der defensive Mittelfeldspieler auf Anhieb einen Stammplatz und zählte in seiner ersten Spielzeit zu den wichtigsten Leistungsträgern. Aufgrund einer Operation an der Achillessehne und einer Fußverletzung verpasste Mascarell einen Großteil der abgelaufenen Saison und bestritt lediglich elf Pflichtspiele, in denen er zwei Treffer erzielte. 

Eintracht Frankfurt v Hamburger SV - Bundesliga

Omar Mascarell (r.) attackiert Hamburgs Lewis Holtby



In einem Interview mit der Marca erklärte der Spanier, dass seine Zeit bei der Eintracht in diesem Sommer voraussichtlich zu Ende gehen wird. "Die Rückkaufoption wird gezogen. Aber ich weiß nicht, wie es mit mir zukünftig weitergeht", gab der Rechtsfuß zu Protokoll. "Ich denke, dass Real Interesse daran hat, mich zu behalten. Aber ich würde gerne weiter Erfahrungen sammeln. Sollte ich Madrid wieder verlassen, würde ich gerne in der Bundesliga bleiben." 


Denkbar ist, dass die 'Königlichen' Mascarell zurückholen und ihn anschließend mit Profit weiterverkaufen. Ob sich die Hessen in diesem Fall erneut um der Defensivspieler bemühen, darf bezweifelt werden. Angesichts eines Marktwertes von acht Millionen Euro dürfte die aufgerufene Ablösesumme für die Eintracht wohl nicht zu stemmen sein.