Der SV Werder hat in dieser Saison mit Kevin Möhwald und Yuya Osako zwei Zugänge präsentiert, zudem verlässt Zlatko Junuzovic den Verein. Ein Abgang von Thomas Delaney könnte noch hinzukommen, was für die Bremer nur schwer zu verdauen wäre. Doch Klaus Filbry betont, dass es dann zumindest wohl nicht zu einem Konkurrenten gehen würde. 

In einem Interview mit der Deichstube bestätigte der Werder-Boss, dass Delaney, wenn er dann wechseln sollte, eher nicht die Bundesliga präferiere. "Thomas möchte bei einem Wechsel schon sehr gerne nach England gehen", stellte Filbry klar. Zuletzt berichteten mehrere Medien übereinstimmend, dass auch der ​FC Schalke 04 und Borussia Dortmund an dem zentralen Mittelfeldspieler interessiert sein sollen. 
SV Werder Bremen v VfL Wolfsburg - Bundesliga

​Flüsterte mutmaßlich Milos Veljkovic ins Ohr, dass er nicht innerhalb der Bundesliga wechseln will: Werder-Star Thomas Delaney 


Englische Medien berichteten zudem, dass die beiden Premier-League-Klubs​ Brighton & Hove Albion und Crystal Palace Interesse an den Diensten des dänischen Nationalspielers angemeldet haben sollen. Dabei stehe bereits eine Schmerzgrenze in Höhe von 22 Millionen Euro im Raum, die das dänische Ekstra Bladet ausgerufen hat. 


Thomas Delaney wechselte im Winter 2016 für zwei Millionen Euro vom Champions-League-Teilnehmer FC Kopenhagen an die Weser und entwickelte sich seitdem zu einem echten Leistungsträger. Der 26-Jährige besitzt bei den Grün-Weißen noch einen Vertrag bis 2021. Wenn es nach Klaus Filbry geht, soll Delaney auch noch ein wenig bleiben, wie er betont: "Thomas hat hier aber Vertrag, wir wollen ihn nicht verkaufen. Klar, er hat gesagt, dass er sich den Traum von der Premier League erfüllen möchte. Das ist legitim. Aber das muss nicht in diesem Sommer sein."