VfB Stuttgart: Die größten Tops und Flops der abgelaufenen Saison

Der VfB Stuttgart blickt auf eine ereignisreiche Saison zurück. Lange Zeit steckten die Schwaben noch mitten im Abstiegskampf und trennten sich zum Unmut von weiten Teilen der Fans von Aufstiegstrainer Hannes Wolf. In der Folge starteten die Stuttgarter unter dem neuen Trainer Tayfun Korkut jedoch eine richtige Siegesserie.

1. Top: Tayfun Korkut

Ende Januar folgte Tayfun Korkut auf Hannes Wolf. Durch gute Arbeit überzeugte der gebürtige Stuttgarter auch den letzten Kritiker und führte den VfB bis auf den siebten Tabellenplatz. Mit einem Punkteschnitt von 2,21 ist er bislang einer der erfolgreichsten Trainer der Vereinsgeschichte. Als krönender Abschluss konnten seine Stuttgarter am letzten Spieltag den FC Bayern München mit 4:1 besiegen.

2. Flop: Simon Terodde

Zweimal in Folge konnte Simon Terodde die Torjägerkanone in der zweiten Liga erballern und trug damit auch wesentlich zum Aufstieg der Stuttgarter bei. In der Bundesliga lief der Stürmer jedoch nicht heiß und wurde im Winter an den 1. FC Köln abgegeben.

3. Top: Die Winterzugänge Gomez und Thommy

In der Transferperiode im Winter schlug der VfB in diesem Jahr sehr erfolgreich zu. Sowohl Erik Thommy, als auch Mario Gomez waren sofort Stammspieler und waren die Gesichter des Aufschwungs beim VfB. Insgesamt waren beide Spieler an 18 Treffern direkt beteiligt.

4. Flop: Die Leihspieler vom BVB

Mit Orel Mangala und Dzenis Burnic ging der VfB bereits mit zwei Leihspielern in die Saison. Im Winter zog es dann auch noch Jacob Bruun Larsen an den Neckar. Unterm Strich konnten die Youngster aber nur bedingt überzeugen und spielten in der erfolgreichsten Saisonphase so gut wie keine Rolle.

5. Top: Sehr heimstark dank leidenschaftlicher Fans

Gerade Zuhause waren die Stuttgarter in dieser Saison nur sehr schwer zu schlagen. Am Ende belegte der Aufsteiger in der Heimtabelle den vierten Rang. Ein wichtiger Faktor für diese Dominanz waren mit Sicherheit auch die frenetischen Fans, die ihr Team immer lautstark unterstützen.

6. Flop: Verletzungspech von Carlos Mane

Bei dem Portugiesen war in dieser Saison komplett der Wurm drin. Bereits mit einer komplizierten Knieverletzung in die Saison gestartet, kämpfte sich der Leihspieler von Sporting Lissabon zwischenzeitlich wieder ganz nah an die Mannschaft heran, ehe er sich erneut schwer verletzte. Am Ende konnte der 24-Jährige somit kein einziges Spiel in dieser Saison bestreiten.

7. Top: Extrem starke Defensive

Schon unter Ex-Trainer Hannes Wolf agierten die Schwaben in der Defensive zumeist sehr sattelfest. Unter Tayfun Korkut wurde die Mannschaft dann endgültig zu einem echten Bollwerk. Mit nur 36 Gegentoren stellt der VfB die zweitbeste Defensive der Liga. Aus dem starken Kollektiv ragte dabei Benjamin Pavard noch heraus.

8. Flop: Lange auswärts zu harmlos

Die Auswärtsschwäche wurde auch Trainer Hannes Wolf zum Verhängnis. Schließlich ließ die Mannschaft unter seiner Leitung in der Fremde sehr viele Punkte liegen. Die ersten sechs Auswärtsspiele in dieser Spielzeit gingen allesamt verloren. Der erste Dreier auf gegnerischem Platz gelang am 23. Spieltag erst seinem Nachfolger.

9. Top: Neue Rolle für Christian Gentner

Eine der ersten Amtshandlungen von Tayfun Korkut war es, den Kapitän Christian Gentner vom defensiven Mittelfeld auf die rechte Außenbahn zu stellen. Die neue Position kam dem 32-Jährigen extrem zugute und er spielte eine sehr dominante Rückrunde. Insbesondere seine starken Laufleistungen ließen dabei aufhorchen.