​Trotz des erstmaligen Abstiegs in die zweite Bundesliga konnte der Hamburger SV einen Anstieg der Mitgliederzahl vermelden. Zudem formierten sich seit Samstag eine ganze Reihe von neuen Fanklubs rund um den Globus.


Von den 100 Randalierern einmal abgesehen, die am vergangenen Wochenende für einen unrühmlichen Abgang des HSV sorgten, zeigt sich rund um den gefallenen Dino eine positive Atmosphäre. Fans und Verein präsentierten sich als Einheit, die Zuschauer unterstützen das Team, wie sie nur konnten. Auch nach dem feststehenden erstmaligen Abstieg zeigten sich keine Anfeindungen.

Wie die MoPo nun vermeldet, steigt die Zahl der Vereinsmitglieder stetig an. Seit dem Abstieg konnten die Rothosen bereits über 3000 Anträge auf Mitgliedschaft vermelden. Die Zahl der Mitglieder steigt demnach auf über 81000. Der Abstieg entfachte einen regelrechten Hype um den HSV - so bizarr dieses Szenario auch sein mag. Doch die Fans drücken damit ihre Solidarität aus, steht doch mit Christian Titz ein Mann an der Seitenlinie, der den lang ersehnten Neuanfang endlich in die richtigen Bahnen lenken kann.


Doch die Euphorie rund um den HSV ist nicht regional begrenzt. Seit Samstag gründeten sich laut Angaben der BILD-Zeitung bereits sieben neue offizielle Fanklubs, u.a. in Kanada und Gran Canaria. Die Liebe zum HSV kennt derzeit keine Grenzen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Mannschaft diese Anerkennung in der kommenden Saison mit dem Aufstieg honoriert.