​Julian Weigl spielte wahrlich keine gute Saison. Weder unter Peter Bosz, noch unter Peter Stöger konnte der Mittelfeldstratege an seine Form unter Thomas Tuchel anknüpfen. Der 22-Jährige scheint nur unter seinem Ex-Coach zu funktionieren. Dass dieser seinen ehemaligen Schützling nun nach Paris locken möchte, ist daher nicht verwunderlich.


Seit dieser Woche ist es offiziell: Thomas Tuchel wird neuer Trainer bei Paris St. Germain. Als erste Amtshandlung plant der 44-Jährige gleich einmal, bei seinem Ex-Verein zu wildern. Tuchel möchte Julian Weigl nach Paris holen und ist wohl bereit, bis zu 50 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler auf den Tisch zu legen. Dies zumindest berichtet die BILD-Zeitung.

Tuchel holte Weigl bereits vor drei Jahren von 1860 München zur Borussia und formte aus dem damals 19-Jährigen das "Gehirn" des BVB-Spiels. Der gebürtige Bayer entwickelte sich zu einem echten Leistungsträger bei den Schwarz-Gelben und überzeugte sowohl auf nationalem, als auch internationalem Parkett.

Doch seit der Entlassung von Thomas Tuchel läuft es auch bei Weigl nicht mehr. Unter Peter Bosz und Peter Stöger fand er nie zur Form alter Tage und büßte zwischenzeitlich sogar seinen Stammplatz ein. Sollte Ex-Coach Tuchel nun tatsächlich mit einem 50-Millionen-Euro-Angebot daherkommen, werden Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc sicherlich die Köpfe zusammenstecken und über einen Verkauf des einstigen Juwels nachdenken. 


Denn eins ist sicher: in der Form der vergangenen Saison ist Julian Weigl keine sonderliche Hilfe für den BVB. Und mit zusätzlichen 50 Millionen Euro ließe sich der anstehende Umbruch beim Revierklub sicherlich deutlich erfolgreicher gestalten.