​Der FC St. Pauli schloss die Saison 2017/18 in der 2. Fußball-Bundesliga auf dem 12. Tabellenplatz ab. Einige Spieler der Norddeutschen haben sich nun in den Urlaub in die Vereinigten Staaten begeben. Nicht so allerdings der Südkoreaner Choi Kyoung-Rok. Wegen einer Gürtelrose konnte er die geplante Reise nicht antreten. In Deutschland hat er nun die Chance, einen neuen Arbeitgeber für die kommende Saison zu finden, denn wie die Bild berichtet, plant man in St. Pauli nicht mehr mit ihm.


Der offensive Mittelfeldspieler war 2012 in die Jugend des FC St. Pauli gewechselt und wurde dort zwei Jahre lang ausgebildet. Zunächst kam er für die zweite Mannschaft, dann für das Profi-Team des Vereins zum Einsatz. In der gerade beendeten Spielzeit bestritt der Asiate 14 Saisoneinsätze in der zweiten Bundesliga, erzielte dabei vier Tore und bereitete drei weitere Treffer vor.

FC St. Pauli v 1. FC Kaiserslautern - Second Bundesliga

Interesse aus Karlsruhe und Lautern: Choi Kyoung-Rok steht beim FC St. Pauli vor dem Absprung.


Der südkoreanische Junioren-Nationalspieler hat beim Zweitliga-Klub zwar noch einen gültigen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30.06.2019, doch die Zeichen stehen auf Abschied. Unter dem ehemaligen Trainer und jetzigen Technischen Direktor Ewald Lienen absolvierte er im Dress des Kiez-Klubs noch 40 Partien in der zweiten Bundesliga, doch unter Markus Kauczinski kam er zuletzt nicht mehr zum Zug.


Interessenten soll es für den Südkoreaner derweil geben. Der 1. FC Kaiserslautern, gerade von der zweiten in die dritte Bundesliga abgestiegen, hat Interesse angemeldet. Auch der Karlsruher SC hat die Fühler offenbar ausgefahren. Doch die Badener müssen zunächst einmal die Relegationsspiele gegen Erzgebirge Aue erfolgreich bestreiten, um Planungssicherheit zu haben und einen solchen Transfer gegebenenfalls überhaupt stemmen zu können. Sicher ist eines: die Zeit von Choi in St. Pauli neigt sich dem Ende zu.