Hannover 96 hat strikt das Ziel ausgerufen, sich peu à peu wieder in der Bundesliga etablieren zu wollen. Für genannten Plan feilen die niedersächsischen Verantwortlichen an dem Kader für die neue Saison. Rund um den Maschsee kursiert unter anderem der Name Aaron Hunt, der jedoch heiß begehrt ist.


Unter allen Trainern, die in dieser Saison beim Hamburger SV die Regentschaft innehatten, kam Aaron Hunt zum Einsatz. Leistungstechnisch wirklich überzeugen konnte der Offensivspieler aber lediglich unter Christian Titz, der dem HSV trotz Abstieg neues Leben einhauchte.


Die Krux: Hunts Vertrag endet am 30. Juni 2018. Die Vereinsverantwortlichen signalisierten bereits mehrfach, auch nach dem feststehenden Abstieg in Liga Zwei mit dem 31-Jährigen weiterarbeiten zu wollen. ​Verlängert Hunt seinen Vertrag, müsste er vor allen Dingen gehaltstechnisch große Einbußen in Kauf nehmen.

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Aaron Hunt stieg mit dem HSV in Liga Zwei ab



Doch Hunt kann frei wählen, für welchen Klub er künftig die Schuhe schnürt. Laut der Hamburger Morgenpost liegen ihm inzwischen sechs Anfragen vor. Die Boulevardzeitung nennt Vereine aus der Türkei, den Emiraten und der Bundesliga als Abnehmer. Letztgenannte Liga bringt offenbar Hannover 96 als Interessenten hervor.


3,5 Millionen Euro Jahresgage soll Hunt am Volkspark einstreichen. Bis Ende der Woche will der Linksfuß Klarheit haben, ob sich der HSV vorstellen könne, mit ihm zu verlängern – andererseits endet die Zusammenarbeit nach drei Jahren. Zwei Millionen müssen die Hamburger Hunt wohl auch künftig zahlen. Ob es das dem künftigen Zweitligisten, der aufgrund des Abstiegs sparen muss, wert ist, wird sich in Kürze entscheiden.